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Zusammenarbeit

Gympass gelingt digitale Transformation dank Slack in Rekordzeit

In nur zwei Wochen hat der Corporate-Wellbeing-Anbieter Gympass sein Angebot digitalisiert und bewiesen, dass er ein Pionier des Wandels ist.

Vom Slack-Team14. Januar 2021

Die ebenso einfache wie erfolgversprechende Idee von Gympass hatte der Gründer und heutige CEO César Carvalho während eines Praktikums bei der Unternehmensberatung McKinsey in Brasilien. Da er während seiner vielen Reisen nicht auf Fitness verzichten wollte, wurde er gleich in mehreren Fitnessstudios Mitglied. Allerdings hatte sich keine dieser Mitgliedschaften für ihn ausgezahlt, da er jede einzelne nur selten nutzen konnte – nämlich nur während der Reise an den entsprechenden Ort. Aus dieser Erfahrung heraus hat César Carvalho 2012 Gympass gegründet. Gympass ist ein internationaler Corporate-Wellbeing-Anbieter, der Unternehmen dabei hilft, mit individuellen Programmen die Gesundheit, Motivation und Produktivität von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu fördern.

Die Idee hat sich mit über 50.000 Partnern und über 150.000 Online-Personal Trainings schnell zum Erfolg entwickelt und so wurde Gympass dank der finanziellen Unterstützung von Investoren wie Softbank schließlich mit einer Bewertung von über einer Milliarde US-Dollar zum Unicorn und zur weltweit größten Firmenfitness-Lösung mit etwa 1.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auf drei Kontinenten. Doch die Corona-Pandemie hatte der hoffnungsvollen Zukunft zunächst einen Dämpfer verpasst: Mit dem Lockdown mussten Fitness- und Sporteinrichtungen schließen und dem Geschäftsmodell von Gympass wurde vorläufig der Stecker gezogen.

In unserer Interview-Serie „Pioniere des Wandels”, die von Britta Weddeling, Editor in Chief der Bits & Pretzels moderiert wird, haben wir von Samuel Turnwald, Head of Corporate Sales, aus erster Hand erfahren, wie Gympass binnen weniger Wochen sein Angebot komplett digitalisieren konnte und welche Rolle Slack in dieser Zeit gespielt hat.

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„Stell dir vor, du bist Elon Musk und man stellt dir den Strom ab – wie verkauft man Elektroautos ohne Strom?“

Samuel TurnwaldHead of Corporate Sales, Gympass

Gympass erfindet sich neu – innerhalb von zwei Wochen

Corona-Trägheit? Nicht bei Gympass. „Bleib aktiv und gesund, jederzeit und überall, sogar von zu Hause” – das Motto von Gympass wurde nicht nur kurzerhand um den Teil „von zu Hause aus” ergänzt, sondern auch während der Transformation hin zu einem komplett digitalen Geschäftsmodell gelebt. Das Projekt-Team hat noch im März damit begonnen ein umfangreiches Online-Wellbeing-Programm zu konzipieren und es innerhalb von nur zwei Wochen erfolgreich umgesetzt. Und das, obwohl alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch nur aus dem Home-Office zusammenarbeiten konnten.

„Slack kommt dem persönlichen Gespräch am nächsten. Ich habe Freunde unter den Kollegen, die ich real noch nie gesehen habe.”

Samuel TurnwaldHead of Corporate Sales, Gympass

Doch wie ist es dem Corporate-Wellbeing-Anbieter nun gelungen, das eigene Geschäftsmodell in Rekordzeit zu digitalisieren und mit allen Herausforderungen, die eine Veränderung mit sich bringt, umzugehen? Ein wesentlicher Vorteil war die auf Agilität, Transparenz und Teilhabe angelegte Unternehmenskultur. Dank Slack konnte die Kommunikation nahtlos weiterlaufen und das Führungsteam konnte die gesamte Belegschaft über seine Überlegungen zu den notwendigen Maßnahmen transparent in Channels informieren und mit einbeziehen. Und das war längst nicht alles. Alle konnten am Trainingsplan zum Erfolg mitarbeiten und sich in den Entscheidungsprozess einbringen. „Alle haben sich so verhalten, als ginge es um ihr eigenes Unternehmen”, so Turnwald.

Eine wichtige Voraussetzung für diese rasante Entwicklung waren also transparente und schnelle Entscheidungen. Aktuelle und qualitativ hochwertige Daten mussten für alle, die sie benötigen, frei verfügbar sein und von einzelnen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit hoher persönlicher Entscheidungsbefugnis eingesetzt werden können. Die Channel-basierte Kommunikation von Slack hat hier einen enormen Beitrag geleistet, denn so konnte nicht nur das interne Alignment enorm beschleunigt, sondern auch die Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert werden.

Wenn der Vertrieb plötzlich kein Produkt mehr im Angebot hat

Während alle diszipliniert an der Veränderung des Unternehmens arbeiteten, kam auf den Vertrieb noch eine weitere Herausforderung zu. Die Vertriebsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen waren die Schnittstelle zu den weltweit über 50.000 Partnern, deren Existenz unmittelbar bedroht war und gemeinsam ist es ihnen gelungen, ein neues Produkt zu schaffen, das das unveränderte Bedürfnis der Kunden und Kundinnen nach Sport und Gesundheit decken konnte: Fitness via Streaming.

Wie koordiniert man ein solches Streaming-Angebot mit über 50.000 Partnern in vielen verschiedenen Ländern? Auch hier konnte Slack helfen, indem die Partner-Kommunikation über Slack Connect gebündelt und vereinfacht wurde. Die Partner können in Channels gezielt angesprochen und betreut werden. Auch auf Kundenseite kommen Slack-Channels für die Zusammenarbeit zum Einsatz. In jenen Channels werden dann beispielsweise alle wichtigen Informationen für die erfolgreiche Implementierung beim Kunden geteilt. Das spart eine Unmenge an E-Mails und vor allem Zeit. Und Zeit ist nicht nur im Hinblick auf den Geschäftserfolg sehr wichtig: „Je früher wir mit einem Kunden starten können, desto früher können die Mitarbeiter unserer Kunden einen gesünderen Lifestyle genießen. Ein gesunder Lifestyle erhöht die Lebenserwartung. Ich kann mir vorstellen, dass wir Menschen sogar neue Lebensjahre schenken”, sagt Samuel Turnwald.

Damit auch die internen Prozesse beschleunigt werden konnten, wurden kurzerhand die Zielsetzungen des Sales-Teams mit denen des Backoffice verknüpft. So sind neue Synergien entstanden und ansonsten getrennte Aufgaben wurden fortan ganzheitlich betrachtet. Doch wie sieht die Zusammenarbeit für einen Kunden über die unterschiedlichen Schnittstellen nun konkret aus? In internen Slack-Channels können die Schnittstellen-Teams nicht nur schnell und transparent miteinander kommunizieren, sondern sie finden auch alle Informationen zum Kunden an einem Ort.

Ein klassisches Beispiel ist die Integration mit Salesforce. Kunden-Aktivitäten wie Telefonate zu bestimmten Themen können hier aus Slack heraus eingetragen werden und ergeben im Slack-Channel zusammen mit weiteren Dokumenten und Unterhaltungen ein ganzheitliches Bild. Dies beschleunigt Routineabläufe wie etwa Freigabeprozesse zu Sonderkonditionen für den Kunden. Führungskräfte, die für diesen Prozess benötigt werden, können kurzerhand durch die @-mention Funktion im Channel erwähnt werden und aus Slack heraus die Freigabe erteilen. Die asynchrone Kommunikation und der zentrale Ort mit allen Informationen tragen dazu bei, dass wertvolle Zeit nicht mehr in langen Telefonaten oder in langen E-Mail-Ketten verloren geht.

„Uns stand plötzlich die gesamte digitale Gesundheitspalette zur Verfügung.”

Samuel TurnwaldHead of Corporate Sales, Gympass

Quick Wins für den Wandel: Was wir von den Pionieren des Wandels lernen können

Das Unternehmen Gympass hat eindeutig bewiesen, dass es zu den Pionieren des Wandels gehört. Die Umstellung des gesamten Geschäftsmodells hat Gympass nicht nur robuster und widerstandsfähiger gemacht, sondern hat auch dazu beigetragen, den Teamgeist zu fördern und gemeinsam dem Ziel, komplett digital zu werden, ein Stück näherzukommen.

Auf dem Weg des Wandels hat Gympass einige Erfahrungen gemacht, die auch auf dem Trainingsplan zum digitalen Erfolg anderer Unternehmen stehen sollten:

  • Dicht am Markt sein: Was brauchen die Kunden und deren Kunden? Entspricht das Geschäftsmodell noch dem Zeitgeist?
    Es ist wichtig, die richtigen Fragen zu stellen und den Kunden und Partnern Gehör zu schenken, um die eigenen Produkte an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen. Flache Hierarchien und kurze Kommunikationswege helfen zusätzlich, neue Ideen und Erkenntnisse schnell umzusetzen.
  • Richtiges Mindset: Jeder muss so handeln als ginge es um das eigene Unternehmen.
    Die Führungskräfte sollten sich darauf fokussieren, dass sie eine Kultur aufbauen, in der das unternehmerische Mindset gelebt wird. Wer wie Gympass Agilität, Transparenz und Zusammenarbeit in den Vordergrund stellt, der baut langfristig eine erfolgreiche Mannschaft auf, die offen für Veränderungen ist.
  • Zusammenhalt und Austausch fördern: Fördere den Zusammenhalt und Austausch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch gemeinsame Aktionen wie beispielsweise eine Donut-Challenge. Das Termin-Roulette bringt zufällig Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Unternehmen zusammen, die sich auf eine Donut-Länge in einem Slack-Call austauschen – eine wahre Fundgrube für Ideen.

Wenn ihr wissen möchtet, was hinter dem Tipp „Work with ugly slides“, des CEOs von Gympass steckt, dann schaut euch hier die ganze Folge an.

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