Gegründet im Jahr 2014jet.com

Jet.com

Niedrige Preise und zufriedene Kunden.

Branchenstatistiken

Branche

Einzelhandel

Standorte

6

Slack-Benutzer

1,200

Integrationen

44

Jet.com ist ein Online-Händler, der mit Preisvorteilen und einer schnellen Lieferung bei Millionen von im eigenen Katalog aufgeführten Produkten wirbt – von Waschmittel bis zu Sofas. Als das Unternehmen in nur sechs Monaten von ein paar hundert Angestellten auf 1.300 Mitarbeiter anwuchs, die sich auch noch auf sechs Standorte verteilten, stand man vor einer großen Herausforderung: Man musste eine effiziente Möglichkeit finden, um all diese Mitarbeiter miteinander zu verbinden und ihnen einen Einblick in die außerordentliche Menge an Produkt- und Kundeninformationen zu geben, die sie zur Stärkung des Geschäfts benötigen. Jetzt nutzt Jet Slack als seinen zentralen Dreh- und Angelpunkt für die Mitarbeiterkommunikation. Zudem werden darüber wichtige Systemhinweise und Updates der zahlreichen Anwendungen zusammengetragen, die im Unternehmen verwendet werden.

Im E-Commerce ist nie Ladenschluss. Wenn es Probleme gibt, hilft Slack dabei, dass wir uns schnell darüber austauschen können. Die Fähigkeit, immer verbunden und am selben Ort zu sein und einen gemeinsamen Berührungspunkt zu haben, an dem Daten geteilt werden können, ist uns wichtig.

Jack Hanlon
VP Analytics, Jet.com

Um zu gewährleisten, dass die Kunden auch wirklich die besten Angebote erhalten, nutzt Jet seine Echtzeit-Preis-Engine, die Produktpreise minutengenau anpasst. Der Algorithmus berücksichtigt, wo sich die Produkte befinden und welche davon sich in den Lagern von Jet oder einem der Lagerhäuser und Vertriebszentren befinden könnten, mit denen Jet in den gesamten USA kooperiert. Wenn ein Kunde eine Bestellung aufgibt, bezieht der Algorithmus von Jet den Produktpreis, den Versandort und die Lieferzeit (zusammen mit weiteren wichtigen Faktoren) mit in die Berechnung ein, um zu gewährleisten, dass der Kunde das bestmögliche Angebot erhält.

Eine der größten Herausforderungen, mit der sich Hanlon und sein Team vor der Nutzung von Slack konfrontiert sahen, war die Verarbeitung all der automatisierten Hinweise, die von den vielen Apps zur Verfolgung von Produktdaten generiert werden. „Egal wie gut das System, das man entwickelt, auch ist – es kann immer für Hintergrundlärm und Ablenkung sorgen“, gibt Hanlon zu Protokoll. „Die klassische Methode für das Versenden derlei Informationen sind E-Mails. Aber nach einiger Zeit beginnen die Leute, diese E-Mails zu ignorieren. Ihr Posteingang ist bereits so voll, dass die Aufmerksamkeit verständlicherweise verloren geht.“

„Die klassische Methode für das Versenden derlei Informationen sind E-Mails. Aber nach einiger Zeit beginnen die Leute, diese E-Mails zu ignorieren. Ihr Posteingang ist bereits so voll, dass die Aufmerksamkeit verständlicherweise verloren geht.“

Jack Hanlon
VP Analytics — Jet.com

Integrationen wie Jenkins für Releases und Pagerduty für das Erfassen von Problemen helfen dem Team, noch produktiver zu sein, indem Hinweise von verschiedensten Systemen in separate Channels in Slack weitergeleitet werden. Dies wiederum erlaubt Beteiligten und Team-Mitgliedern aus der gesamten Organisation, diese Hinweise einzusehen und sie zu diskutieren. Das Unternehmen hat sogar seine eigenen Bots und kundenspezifischen Integrationen entwickelt, die das Team bei Problemen mit der Website benachrichtigen und überwachen, welche Bestellungen sich zur Bearbeitung in der Warteschlange befinden.

So alarmiert z. B. ein Bot die Team-Mitglieder bzgl. Veränderungen oder Abweichungen bei den Lagerbeständen (z. B. wenn ein Produkt plötzlich sehr schnell und in ungewöhnlich hoher Stückzahl verkauft wird oder wenn umgekehrt die Verkäufe ungewöhnlich stark zurückgehen). Wenn dies passiert, benachrichtigt die maßgeschneiderte Integration „Dr. Doom“ (im Einklang mit all den anderen nach Superhelden benannten Tech-Systemen) direkt den für das entsprechende Produkt und die Preisgestaltung verantwortlichen Manager. Dieser Manager kann dann sofort mit dem Warenlager-Team und mit anderen Teams innerhalb des Unternehmens kommunizieren, um das Problem zu lösen. Dies sei enorm wichtig, erklärt Hanlon, da jedes Problem bei Produktpreisen oder der Verfügbarkeit ein großes Risiko für das Unternehmen darstelle.

Bevor wir einen zentralen Ort für alle unsere Updates hatten, mussten wir Daten aus vielen unterschiedlichen Quellen zusammentragen, was uns viel Zeit kostete. Mit Slack können wir diesen Prozess effizient optimieren.

Mark Schechter
Director of Infrastructure and Engineering, Jet.com

Die Grundwerte von Jet sind Vertrauen, Transparenz und Fairness. Hanlon sieht Slack als integralen Bestandteil, der Mitarbeitern im Unternehmen hilft, diese Werte zu leben. „Wenn alles offen und transparent ist, gibt es zwischen den Menschen ein Gefühl des Vertrauens; jeder ist auf dem gleichen Stand“, erklärt er. Das Ziel ist sehr klar und auch wenn unser Team jetzt mehr als 1.500 Leute umfasst, können wir uns diesen Teamgeist, zusammen auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten, bewahren.“

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