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Johns Hopkins Sibley Innovation Hub

Transformierung der Patientenversorgung mit Slack

Branchenstatistiken

Branche

Gesundheitswesen

Integrationen

La Metric, Zapier (für Typeform), Envoy, Google Drive, AWS, Twilio, Python

# von Innovationsprojekten im Jahr 2016

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Viele Krankenhäuser verlassen sich auf externe Umfrageanbieter, um von ihren Patienten nach ihrer Entlassung Feedback einzuholen. Das Johns Hopkins Sibley Innovationszentrum erhebt Informationen in Echtzeit, um die aktuelle Patientenversorgung zu verbessern. Slack spielt eine wichtige Rolle dabei, diesen neuen Ansatz zu realisieren.

Die Ergebnisse der von der US-Regierung vorgeschriebenen Patientenbefragung über den Krankenhausaufenthalt – Hospital Consumer Assessment of Health Plans Surveys (HCAHPS) – treffen häufig erst sechs Monate nach der Entlassung der Patienten ein, sodass es schwierig ist, auf ihre konkreten Bedürfnisse einzugehen. Die Befragungsergebnisse wirken sich auch auf die Finanzlage aus, da die Bundesregierung auf Grundlage der Bewertungen der Patienten entscheidet, wie viele Mittel die Krankenhäuser erhalten.

Anstatt auf die Umfrageergebnisse zu warten, stellt das Johns Hopkins Sibley Innovation Hub seinen Patienten für die Dauer ihres Aufenthalts ein über WLAN verbundenes Tablet zur Verfügung. Damit können sie Filme schauen oder Essen von ihrem Lieblingsrestaurant bestellen. Außerdem können sie mithilfe einer auf das Tablet geladenen Concierge-App das Personal z. B. um eine warme Decke oder ein Buch bitten. Im Back-End der Anwendung verbindet sich eine maßgeschneiderte App mit Slack, wobei die Anfrage des Patienten einen Meldung in einem Slack-Channel auslöst. Dieser wird von den diensthabenden Team-Mitgliedern überwacht, die dann bei Bedarf schnell reagieren können.

Feedback in Echtzeit zu erhalten bedeutet, dass wir innerhalb weniger Minuten reagieren können und keine Gelegenheit zur Serviceerbringung mehr verpassen.

Nick Dawson
Executive Director of Innovation, Johns Hopkins Sibley Innovation Hub

Das Johns Hopkins Sibley Innovation Hub erhält von seinen Patienten auch Feedback in Echtzeit. Der Startbildschirm des Tablets zeigt ausdrucksstarke Gesichter, von glücklich und lachend bis traurig und missbilligend. Die Patienten können auf ein Gesicht drücken, das ihre aktuelle Gemütslage am besten widerspiegelt, und dann Kommentare hinterlassen, um entsprechende Informationen mit dem Personal zu teilen. Diese Informationen werden auch in Slack gepostet. In den ersten beiden Monaten der Pilotphase haben die Patienten mehr als 120 Umfragen eingereicht, was dem HUB eine höhere durchschnittliche Antwortrate als bei der in den USA weit verbreiteten HCAHPS-Krankenhausumfrage bescherte.

„Der größte Vorteil ist auch gleichzeitig am schwersten zu beschreiben und zu beziffern“, erklärt Nick Dawson, Executive Director of Innovation. „Es ist die Kultur. Slack ist nicht nur schneller und effizienter, sondern zugleich auch menschlicher und persönlicher. Ich glaube nicht, dass ich jemals wieder in einem Umfeld arbeiten kann, in dem die Kommunikation über E-Mails läuft.“

Los geht's