Slackbot ist seit Beginn ein Teil unserer DNA. Jahrelang war er dein freundlicher Benachrichtigungsassistent – ein hilfreicher, wenn auch etwas eingeschränkter Wegweiser durch die Grundlagen der Plattform. Doch genau so wie sich die Arbeitswelt weiterentwickelt hat, hat sich auch unsere Vision von der Funktionsweise von Bots weiterentwickelt.
Diesen Monat haben wir den neuen Slackbot, deinen persönlichen KI-Agenten, in Slack eingeführt. Aus dem einfachen Benachrichtigungstool ist ein hochentwickelter Agent geworden, der Teil deines Arbeitsflusses ist. Du musst nichts installieren, lernen oder verwalten – er funktioniert einfach.
Bei Salesforce nutzen bereits mehr als 42.000 Mitarbeitende Slackbot und sparen gemeinsam 138.000 Stunden pro Woche – was einem Produktivitätsgewinn von 6,4 Millionen Dollar entspricht. Die aktivsten Benutzer:innen im Vertrieb sparen individuell bis zu 20 Stunden pro Woche. Die Nutzungszufriedenheit von 96 % – die höchste Bewertung in der Geschichte von Salesforce – beweist, dass kontextbewusste KI auch im großen Stil funktioniert.
Unser Ziel war es nicht nur, Slack leistungsfähiger zu machen, sondern auch dieselbe Einfachheit, Freundlichkeit und das gewisse Etwas zu bewahren, wegen denen unsere Benutzer:innen damals Gefallen an Slack gefunden haben. Indem wir moderne KI mit unserer einzigartigen Markenpersönlichkeit verknüpft haben, haben wir ein Tool entwickelt, das dir hilft, intelligenter als je zuvor zu arbeiten, und mit dem Arbeit wieder Spaß macht.
Entwicklung innerhalb einer Community
Die Reise zum neuen Slackbot begann nicht mit einer Entscheidung von oben. Den Anfang nahm er als Wochenend-Nebenprojekt, das schnell so viel Fahrt aufgenommen hat, dass es nicht mehr zu übersehen war.
Wir haben diese Entwicklung mit einem unserer wichtigsten Produktprinzipien begeleitet, das wir „Prototyping the Path“ nennen. Anstatt monatelang das perfekte Tool zu planen, haben wir angefangen, es zu entwickeln und sofort in unserem eigenen Arbeitsablauf zu verwenden. Uns ging es dabei nicht um Perfektion, sondern darum, wie wir ein Tool bauen können, das Menschen gerne wieder verwenden würden. Dank dieser Einstellung konnten wir den neuen Slackbot-Prototypen schnell einsetzen, genau zuhören und auf der Grundlage der Praxis iterieren.
Eine derartige Entwicklung von Slackbot hat uns gelehrt, wie viel wir lernen können, wenn wir eine frühe Idee echten Benutzer:innen vorlegen und beobachten, was tatsächlich passiert. Interne Teams und Pilotkund:innen haben uns gezeigt, wo Slackbot funktioniert hat, wo nicht, wie Benutzer:innen ihn genutzt haben und was sie dazu gebracht hat, ihn wieder benutzen zu wollen. Wir haben nach besonderen Höhepunkten gesucht: jenen besonderen Momenten, in denen sich die KI wirklich als hilfreich und intuitiv entpuppte. Und genau diesen Momenten sind wir nachgegangen.
Das Ganze war eine Teamleistung. Wir haben einen Channel für Slackbot-Funktionswünsche eingerichtet, der schnell auf Tausende von Mitgliedern im ganzen Salesforce-Unternehmen anwuchs. Diese Community wurde unser ultimatives Testfeld und lieferte Echtzeit-Feedback, das es unseren Entwickler:innen ermöglichte, Änderungen in Tagen statt Monaten zu iterieren und umzusetzen. Das erhaltene Feedback war entscheidend für unsere frühen Iterationen – doch als Slackbot intern für alle bei Salesforce freigegeben wurde, war es sehr nützlich, die Meinungen von Zehntausenden von Kolleg:innen zu hören, die ihn täglich nutzten. Von dort aus weiteten wir den Piloten auf eine Gruppe bestehender Slack AI-Kund:innen aus und iterierten weiterhin auf Basis ihres Feedbacks. Wir haben dieses Tool für unsere Benutzer:innen entwickelt – aber noch wichtiger: Wir haben es gemeinsam mit ihnen entwickelt.
Kontext: Die technische Geheimzutat
Um diese Erfahrung zu ermöglichen, haben wir uns für Anthropics Claude entschieden – ein fortschrittliches Modell, das das hohe Maß an Logik liefert, die ein echter persönlicher Agent erfordert. Doch die eigentliche Stärke von Slackbot liegt in seiner Kontext-Entwicklung.
Damit KI in einem Workspace nützlich sein kann, braucht sie die richtigen Daten zum richtigen Zeitpunkt. Dein Unternehmen hat in Slack viele Verlaufsdaten gesammelt, daher gibt es keinen besseren Ort für einen Mitarbeitenden-Agenten. Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass sich der Kontext ständig weiterentwickelt: Slackbot arbeitet daran, dich als Benutzer:in zu verstehen. Er berücksichtigt, mit wem du zusammenarbeitest, an welchen Projekten du arbeitest, mit wem du interagierst und welchen Dingen du deine Aufmerksamkeit in Slack widmest. Genau das macht ihn so persönlich.
Mit diesem Kontext im Blick haben wir Slackbot tief in unsere bestehende Suchinfrastruktur integriert. Unsere Such-Technologie ist äußerst effektiv, und Slackbot nutzt sie, um Informationen in deinem gesamten Workspace schneller zu finden und zu verknüpfen, als es jedem Menschen möglich wäre.
Da Slackbot eine native Komponente von Slack ist, verfügt er über ein oberflächliches Bewusstsein, das ihm ein tiefes Verständnis des Kontexts deiner Unterhaltungen, Canvases und Listen sowie deiner Interaktionen mit Kolleg:innen vermittelt. Dank dieser nativen Integration kann er als nahtlose Ebene über deiner Arbeit fungieren – anstatt als eine weitere App, die du verwalten musst.
„Denken" wie ein Mensch
Als wir dieses Projekt begannen, arbeitete Slackbot hauptsächlich mit einfachen Suchen in natürlicher Sprache. Das war ein guter Anfang, reichte aber für die Komplexität der modernen Arbeitswelt nicht aus. Wir wussten, dass wir seine Präzision durch einige technische Maßnahmen verbessern mussten:
- Erweiterte Filterung: Wir haben es Slackbot ermöglicht, dieselben ausgeklügelten Filter zu verwenden, die du in der Suchleiste von Slack verwendest, wie z. B. bestimmte Datumsbereiche und „Von“ -Parameter. Dadurch wird sichergestellt, dass er nur die relevantesten Informationen in sein Kontextfenster zieht.
- Parallele und iterative Suche: Sie war unser größter technischer Durchbruch. Anstatt nur eine Suche durchzuführen und dann aufzuhören, kann Slackbot jetzt mehrere verwandte Suchanfragen gleichzeitig starten. Findet er die Antwort nicht sofort, baut er auf vorherigen Ergebnissen auf und geht tiefer – genau wie ein Mensch es tun würde.
- Geführte Intelligenz: Wir haben Slackbot so konzipiert, dass er mehr ist als nur ein hilfreicher Assistent. Er soll als warmherziger und unerschöpflich kompetenter Kollege immer für dich da sein. Wenn du eine vage Anfrage stellst oder noch nicht so vertraut mit KI bist, läuft Slackbot nicht einfach ins Leere. Er schlägt alternative Lösungen vor oder empfiehlt Folgefragen, um dich zu den Informationen zu führen, die du brauchst.
Ein wichtiger Aspekt von Slackbot ist, dass er transparent ist und Links zu seinen Quellen enthält. Wenn Slackbot seine Argumentation teilt (z. B. erklärt, warum er bestimmte Channels durchsucht, bestätigt, was er nicht weiß, oder erklärt, wie er zu einer Antwort gekommen ist), verwandelt er sich von einer Blackbox in einen denkenden Partner.
Diese Transparenz stärkt das Vertrauen in die Ergebnisse von Slackbot und zeigt, wie klare Kommunikation in jeder beruflichen Interaktion aussehen kann. Indem Slackbot „laut denkt", vermittelt er nicht nur, was er weiß, sondern auch, warum er es weiß – und lädt dich ein, gemeinsam mit ihm kritischer zu denken.
Slackbot: Intelligent, hilfreich und unterhaltsam
Effizienz ist nur die halbe Miete. Wir wollten, dass sich Slackbot „lässig“ anfühlt. Wir haben die Systemaufforderung ausgiebig überarbeitet, um seine Stimme an unsere Marke anzupassen: intelligent und hilfsbereit, aber auch zugänglich und sogar ein bisschen unterhaltsam.
Wir haben charmante Details eingebaut, die eine echte Verbindung zwischen dir und dem Tool herstellen:
- Affinitätsbewusstsein: Unser Such-Ranking berücksichtigt deine Beziehungen zu anderen Personen und Channels. Slackbot weiß, welche Gespräche für dich am wichtigsten sind, und macht die Ergebnisse dadurch besonders persönlich und relevant.
- Ton-Anpassung: Slackbot kann deinen Vibe intuitiv aufgreifen. Wenn du ganz im Business-Modus bist, bleibt er professionell. Wenn du einen Witz machst, ist er darauf ausgelegt, humorvoll zu reagieren.
- Persönliche Details: Von der Verwendung deiner am häufigsten genutzten Emojis bis hin zu gelegentlichen Herzaugen-Emojis in der oberen Leiste – wir wollten einen Teil der Verspieltheit des frühen Slacks zurückbringen.
Ein Beispiel: Wenn du Slackbot fragst, was für ein Tier du wärst, und er dich anhand deiner letzten Arbeit erstaunlich gut einschätzt, fühlt er sich nicht mehr wie ein transaktionaler Chatbot an, sondern wie ein Teammitglied. Diese emotionale Verbindung ist ein einzigartiger Mehrwert, der dich bei der Arbeit kompetenter und besser unterstützt fühlen lässt.
Vertrauen und Sicherheit
Slackbot basiert auf dem gleichen Vertrauensfundament wie Slack selbst. Er ist durch die Slack AI-Prinzipien geschützt – einem mehrschichtigen Sicherheits-Framework, das deine Daten schützt. Er respektiert Rollen, Berechtigungen und Zugriffskontrollen und zeigt ausschließlich Informationen an, zu deren Ansicht du berechtigt bist – mit eindeutigen Quellenangaben.
Deine Unterhaltungen bleiben privat. Deine Daten sind geschützt und werden gemäß den Sicherheits- und Compliance-Standards von Slack verarbeitet. Echtzeit-Sicherheitsmechanismen erkennen und neutralisieren Probleme wie Prompt-Injection, unsichere Inhalte oder Phishing-Versuche, während strenge Berechtigungsprüfungen sicherstellen, dass Slackbot nur auf Daten zugreift, die Benutzer:innen in Slack bereits ansehen dürfen.
So sehen Vertrauen und Sicherheit auf Enterprise-Ebene aus, wie unsere Kund:innen sie erwarten – in Form einer persönlichen, dialogbasierten Nutzungserfahrung.
Das neue Denkmodell
Slackbot wjrd unsere Arbeitsweise nicht durch eine einzige Funktion oder Fähigkeit verändern. Er wird verändern, wie Menschen ihren Arbeitsalltag angehen. Wir wissen, dass Mitarbeitende einen Großteil ihrer Zeit mit Routineaufgaben verbringen, ständig nach Dateien suchen, versuchen, sich zu erinnern, was in einem Meeting gesagt wurde, oder Verpasstes nach dem Urlaub aufzuholen. Slackbot knüpft genau da an und steigert deine Produktivität um ein Vielfaches.
Er wird zur zentralen Anlaufstelle für Mitarbeitende, die verstehen wollen, was gerade passiert, die entscheiden möchten, was als Nächstes zu tun ist, und die die Arbeit voranbringen wollen. Das ist die eigentliche Veränderung: Es geht nicht darum, einfach die Arbeit für andere zu erledigen, sondern die Reibung zwischen Verstehen, Entscheiden und Handeln im großen Stil zu reduzieren – ohne dass die Arbeit komplexer wirkt.
Mit Blick auf die Zukunft sehen wir Slackbot in einer noch größeren Rolle, in der er im Namen von Benutzer:innen handelt – schneller, effektiver und vor allem im Einklang mit Mitarbeitenden und anderen Agenten auf der Slack-Plattform. Mit der Erweiterung unseres KI-Tool-Ökosystems wird Slackbot zur ersten Anlaufstelle im agentischen Unternehmen, mit deren Hilfe du mit der Arbeit über Agentforce, Anthropic, Linear, OpenAI, Writer und andere Drittanbieter-Agenten beginnst.
Wir haben Slackbot so gestaltet, dass sich der Arbeitsalltag wieder intuitiv, effizient und vor allem angenehm anfühlt. Wir können es kaum erwarten, dass du mit deinem neuen Lieblingskollegen durchstartest.




