Slack vs. Zoom: Was ist besser für die Zusammenarbeit?

Slack und Zoom helfen Teams dabei, zu kommunizieren – doch sie sind für unterschiedliche Arbeitsweisen konzipiert. So findest du heraus, was besser zu deinem Team passt.

Vom Slack-Team3. August 2026

Slack und Zoom werden oft verglichen, weil beide eine zentrale Rolle dabei spielen, wie Teams kommunizieren. Doch sie basieren auf unterschiedlichen Philosophien und Arbeitsprinzipien. Zoom setzt auf Live-Gespräche in Meetings, während Slack ein Betriebssystem für die Arbeit ist, das Gespräche, Projekte, Workflows und Wissen an einem Ort vernetzt.

Dieser Unterschied ist entscheidend. Manche Arbeit läuft am besten in Echtzeit, während andere Aufgaben effektiver erledigt werden, wenn Personen nach eigenem Zeitplan beitragen können. Zu wissen, wann dein Team synchrone Kommunikation, asynchrone Zusammenarbeit oder eine Kombination aus beidem benötigt, kann dir helfen, die Plattform zu wählen, die am besten zu eurer Arbeitsweise passt.

Wir vergleichen, wie Slack und Zoom Kommunikation, Zusammenarbeit, KI, Integrationen, Sicherheit und mehr angehen, damit du herausfinden kannst, welche Lösung besser zu deinem Team passt.

Slack vs. Zoom auf einen Blick

Slack und Zoom unterstützen beide die Kommunikation bei der Arbeit. Slacks Betriebssystem für die Arbeit bringt Gespräche, Projekte, Apps und Workflows an einem Ort zusammen. Statt die Arbeit um Meetings herum zu organisieren, bietet es Teams einen Ort, an dem sie zusammenarbeiten, Wissen teilen, Routineaufgaben automatisieren und abteilungs- sowie zeitzonenübergreifend auf dem gleichen Stand bleiben können.

Zoom ist eine videobasierte Kommunikationsplattform, bei der sich alles um Live-Meetings dreht. Sie glänzt bei virtuellen Meetings, Webinaren, Bildschirmfreigabe und Gesprächen in Echtzeit und ist damit eine gute Wahl für Organisationen, deren Arbeit auf persönlicher Kommunikation basiert. Zoom bietet zwar auch Team-Chat und Produktivitätsfunktionen, der Fokus liegt aber klar darauf, Personen während Live-Interaktionen miteinander in Kontakt zu bringen.

Hier ist ein direkter Vergleich der beiden Plattformen:

Funktion Slack Zoom
Kernzweck Betriebssystem für die Arbeit für fortlaufende Zusammenarbeit Video-first-Kommunikationsplattform für Meetings
Kommunikationsstil Überwiegend asynchron, mit Echtzeit-Messaging und Huddles bei Bedarf Überwiegend synchron durch Video-Meetings und Live-Chat
Messaging Dauerhafte Channels, Threads, Direktnachrichten, Reaktionen und Huddles Team-Chat für Direktnachrichten und Gruppennachrichten neben Meetings
Video-Meetings Spontane Audio- und Video-Huddles, Bildschirmfreigabe, Video- und Sprachnachrichten sowie Integrationen mit Meeting-Plattformen Vollständige Video-Meetings, Webinare, Breakout-Räume, Aufzeichnungen und Bildschirmfreigabe
Suche Suchen in Unterhaltungen, Dateien, Canvases und verknüpften Apps mit der Enterprise-Suche Chats, Kontakte, Meetings und geteilte Inhalte in Zoom durchsuchen
KI-Funktionen KI-gestützte Suche, Gesprächszusammenfassungen, Übersichten, Workflow-Builder, Slackbot und Agentforce ZoomMate bietet Meeting-Zusammenfassungen, Transkripte, Inhaltserstellung und Produktivitätsunterstützung
Integrationen Vernetzt sich mit über 2.600 Business-Apps in deinem Workflow Lässt sich in Business-Apps integrieren, mit einem auf Meetings und Produktivität ausgerichteten Ökosystem
Workflow-Automatisierung Der native Workflow-Builder automatisiert Genehmigungen, Anfragen, Benachrichtigungen und Routineaufgaben Workflow-Automatisierung verfügbar über Zoom Workflow Automation und Integrationen
Wissensmanagement Gespräche, Dateien und Entscheidungen bleiben auch lange nach Ende der Meetings durchsuchbar Meeting-Aufzeichnungen, Transkripte, Chat und Dokumente stehen als Referenz nach Meetings zur Verfügung
Sicherheit Sicherheit auf Enterprise-Ebene, Compliance-Zertifizierungen, Governance-Kontrollen und Enterprise Key Management Enterprise-Sicherheit, Verschlüsselung, Compliance-Zertifizierungen und administrative Kontrollen
Preise Kostenloser Plan sowie kostenpflichtige Pläne mit KI in allen kostenpflichtigen Plänen enthalten Kostenloser Plan sowie kostenpflichtige Meeting-Pläne; ZoomMate in vielen kostenpflichtigen Plänen enthalten

Die Stärken von Slack

Slack ist darauf ausgelegt, Arbeit zu unterstützen, die während, zwischen und nach Meetings stattfindet. Egal, ob dein Team Projekte koordiniert, Updates teilt oder Entscheidungen trifft – Slack sorgt dafür, dass die Kommunikation organisiert, zugänglich und mit den Tools verknüpft bleibt, die ihr bereits nutzt.

Hier spielt Slack seine Stärken aus:

  • Channel-basierte Kommunikation: Channels geben Teams einen festen Ort, um Gespräche nach Projekt, Abteilung, Kund:in oder Thema zu organisieren. Diese Struktur erleichtert es, Diskussionen zu verfolgen, neue Teammitglieder einzuarbeiten und zu verhindern, dass wichtige Informationen in E-Mails oder Direktnachrichten untergehen.
  • Asynchrone Zusammenarbeit: Slack bietet Personen mehrere Möglichkeiten, beizutragen, ohne gleichzeitig online zu sein. Threads halten Gespräche fokussiert, während Video- und Sprachnachrichten, geplanter Nachrichtenversand und Huddles es Teammitgliedern ermöglichen, Updates zu teilen oder sich schnell auszutauschen, wenn ein Live-Gespräch sinnvoll ist.
  • Durchsuchbares Unternehmenswissen: Statt von Grund auf neu zu beginnen, können Mitarbeitende vergangene Gespräche, Dateien, Canvases und vernetzte Apps durchsuchen, um Entscheidungen, Kontext und Ressourcen zu finden. KI-gestützte Suche und Zusammenfassungen helfen dabei, verpasste Inhalte schneller aufzuholen.
  • Workflow-Automatisierung und Integrationen: Slack lässt sich mit mehr als 2.600 Business-Anwendungen vernetzen, sodass Teams Benachrichtigungen, Genehmigungen und Updates verwalten können, ohne ständig zwischen Tools wechseln zu müssen. Der Workflow-Builder automatisiert außerdem Routineaufgaben wie Anfragen, Erinnerungen und Onboarding.
  • Teamübergreifende Transparenz: Gemeinsame Channels helfen Abteilungen, aufeinander abgestimmt zu bleiben, indem Projektaktualisierungen, Entscheidungen und Diskussionen für alle sichtbar sind, die sie brauchen. Anstatt dass Informationen in verschiedenen Tools oder Posteingängen verschwinden, haben Teams eine gemeinsame Ansicht der Arbeit, während sie voranschreitet.

Was Zoom besonders gut kann

Zoom ist für Momente gemacht, in denen Teams live in Kontakt treten müssen. Von kurzen Check-ins bis hin zu unternehmensweiten Veranstaltungen bietet es Tools für persönliche Echtzeit-Kommunikation, Präsentationen und Zusammenarbeit.

Zoom eignet sich gut für:

  • Video-Meetings: Zoom ist vor allem für seine zuverlässigen Videokonferenzen bekannt – mit Funktionen wie HD-Video und -Audio, Breakout-Rooms, Meeting-Aufzeichnungen, Untertiteln und Transkripten. Es eignet sich für alles, vom Vier-Augen-Gespräch bis zum großen Team-Meeting.
  • Webinare und virtuelle Events: Zoom bietet spezielle Produkte für Webinare, Town Halls und virtuelle Events und ist damit eine beliebte Wahl für Organisationen, die Präsentationen, Schulungen, Konferenzen und kundenbasierte Veranstaltungen in großem Maßstab ausrichten.
  • Bildschirmfreigabe: Teilnehmende können während Meetings ihren gesamten Bildschirm, einzelne Anwendungen oder Präsentationen teilen. Das macht Zoom nützlich für Demos, gemeinsame Reviews, Fehleranalysen und Schulungen.
  • Echtzeit-Kommunikation: Wenn ein Gespräch sofortige Abstimmung erfordert, hilft Zoom Teams dabei, sich schnell über geplante oder spontane Meetings zu vernetzen. Funktionen wie In-Meeting-Chat, Reaktionen, Whiteboards und Umfragen unterstützen die Live-Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung.
  • Externe Präsentationen und Kundenmeetings: Zoom erleichtert es, Personen außerhalb deiner Organisation einzuladen, ohne dass sie deinem Workspace beitreten müssen. Diese Flexibilität macht es zur bevorzugten Wahl für Verkaufsgespräche, Kundenpräsentationen, Vorstellungsgespräche, Lieferantenmeetings und andere externe Gespräche.

 

Slack vs. Zoom: Interface

Einer der größten Unterschiede zwischen den Benutzeroberflächen von Slack und Zoom liegt darin, wofür jede Plattform konzipiert wurde. Slack organisiert laufende Arbeit, während Zoom auf Live-Meetings ausgerichtet ist.

Bei Slack beginnt alles mit deinem Workspace. Gespräche sind in Channels für Teams, Projekte, Kund:innen oder Themen organisiert, während Threads zusammengehörige Diskussionen bündeln, ohne die Hauptunterhaltung zu überladen. Eine anpassbare Seitenleiste ermöglicht es Benutzer:innen, Channels in Ordner zu organisieren, wichtige Elemente zu pinnen und Benachrichtigungen zu verwalten. Da Gespräche, Dateien, Canvases und vernetzte Apps alle im selben Workspace sind, können Personen zwischen Projekten wechseln, ohne den Überblick zu verlieren.

Die Benutzeroberläche von Zoom ist auf Live-Meetings ausgerichtet. Der Startbildschirm bietet Benutzer:innen schnellen Zugriff auf das Planen oder Beitreten von Meetings, die Ansicht des Kalenders, Chats mit Teammitgliedern sowie Zugriff auf Aufzeichnungen oder geteilte Dokumente. Innerhalb eines Meetings sind die Steuerungen für Video, Audio, Bildschirmfreigabe, Chat, Whiteboards, Gruppenräume, Untertitel und den ZoomMate darauf ausgelegt, die Live-Zusammenarbeit reibungslos zu gestalten. Die Benutzererfahrung ist darauf ausgerichtet, den Teilnehmenden eine effektive Kommunikation während Meetings zu ermöglichen – nicht die Arbeit davor oder danach zu organisieren.

Für Teams, die eine zentrale Plattform für die Zusammenarbeit suchen, hält Slacks Workspace-zentriertes Design die Arbeit organisiert und durchsuchbar. Für Organisationen, deren Kommunikation auf Live-Gesprächen basiert, bietet Zooms Meeting-first-Interface eine vertraute und übersichtliche Benutzererfahrung.

Slack vs. Zoom: Messaging und Zusammenarbeit

Slack organisiert Kommunikation in Channels, in denen Teams Projekte besprechen, Dateien teilen, Fragen stellen und Entscheidungen in einem gemeinsamen Bereich treffen können. Threads halten Gespräche fokussiert, ohne die Hauptdiskussion zu unterbrechen, während Reaktionen, Huddles und Video- und Sprachnachrichten es Teammitgliedern ermöglichen, auf die jeweils passendste Weise zu antworten. Da Gespräche auch nach ihrem Ende zugänglich bleiben, können Personen, die später zu einem Projekt stoßen, sich schnell über den Verlauf und den Kontext informieren.

Zoom bietet einen Team-Chat für direkte Nachrichten und Gruppennachrichten vor, während und nach Meetings. Im Mittelpunkt der Kollaborationssoftware stehen jedoch Live-Video-Meetings, in denen Teilnehmende chatten, ihren Bildschirm freigeben, Whiteboards nutzen, mit Emojis reagieren und in Echtzeit zusammenarbeiten können. Der Team-Chat hilft dabei, Gespräche über Meetings hinaus zu verlängern, doch Meetings bleiben der primäre Weg, über den Arbeit erledigt wird.

Diese Unterschiede können den Arbeitsalltag von Teams maßgeblich beeinflussen. Slack bietet Teams einen gemeinsamen Ort, um Projekte zu koordinieren, Entscheidungen zu dokumentieren und Stakeholder:innen auf dem Laufenden zu halten, ohne dass alle gleichzeitig online sein müssen. Das kann es funktionsübergreifenden Teams erleichtern, während der Projektarbeit aufeinander abgestimmt zu bleiben. Zoom ist dann hilfreich, wenn direkte Diskussionen zu besseren Ergebnissen führen – etwa beim Brainstorming, bei der Review von Designs, bei Präsentationen für Stakeholder:innen oder bei zeitkritischen Entscheidungen im Team.

Slack vs. Zoom: Suche und Wissensmanagement

Jedes Team erzeugt Informationen – von Projektentscheidungen über Meeting-Notizen bis hin zu geteilten Dateien. Der Unterschied liegt darin, wie leicht diese Informationen später wieder zu finden sind. Slack ist darauf ausgelegt, Unterhaltungen und Wissen auch lange nach ihrer Entstehung durchsuchbar zu machen, während die Suchfunktion von Zoom stärker auf Meeting-Inhalte und den Chat-Verlauf ausgerichtet ist.

Das bietet jede Plattform:

  • Durchsuchbare Unterhaltungen, Dateien und Channel-Verläufe: Slack ermöglicht es Benutzer:innen, Nachrichten, Threads, Dateien, Canvases und Channel-Verläufe über eine einzige Suchleiste zu durchsuchen. Teams finden vergangene Entscheidungen, geteilte Dokumente oder Unterhaltungen schnell wieder – ganz ohne auf das Gedächtnis einzelner Personen angewiesen zu sein.
  • KI-gestützte Wissensabfrage: Slack AI hilft Benutzer:innen dabei, ungelesene Unterhaltungen nachzuholen, Channels und Threads zusammenzufassen und Fragen auf Basis bereits zugänglicher Informationen zu beantworten. Die Enterprise-Suche liefert zudem relevante Inhalte aus verknüpften Business-Apps – so haben Benutzer:innen einen zentralen Ort für das Durchsuchen ihrer gesamten Arbeit.
  • Unternehmenswissen: Da Diskussionen in Channels strukturiert erhalten bleiben, entsteht in Slack ein lebendiges Archiv von Projekten, Entscheidungen und Kontext. Neue Mitarbeitende können frühere Unterhaltungen nachlesen, und bestehende Teammitglieder können frühere Arbeitsergebnisse einsehen, ohne Kolleg:innen um Erklärungen bitten zu müssen.
  • Informationsfindung in Zoom: Zoom ermöglicht es Benutzer:innen, Meeting-Aufzeichnungen, Transkripte, Team-Chat-Nachrichten und geteilte Dokumente zu durchsuchen. So lassen sich vergangene Meetings leichter nachverfolgen. Da die Plattform jedoch auf Live-Kommunikation ausgerichtet ist, sind Organisationen, die ein langfristiges, durchsuchbares Archiv laufender Arbeit benötigen, möglicherweise auf zusätzliche Tools angewiesen, um Projektkontext und Wissen über die Zeit hinweg festzuhalten.

 

Slack vs. Zoom: Integrationen und Workflows

Die meisten Teams setzen mehr als eine Anwendung ein, um ihre Arbeit zu erledigen. Integrationen sorgen dafür, dass diese Tools zusammenarbeiten, während Automatisierungen wiederkehrende Aufgaben abnehmen und Projekte ohne manuelle Nachverfolgung am Laufen halten.

So schneiden Slack und Zoom im Vergleich ab:

  • Das Integrations-Ökosystem von Slack: Slack vernetzt sich mit mehr als 2.600 Business-Anwendungen, darunter Projektmanagement, CRM, Dateifreigabe, Entwicklungs- und Produktivitäts-Tools. Anstatt zwischen Plattformen zu wechseln, können Teams Benachrichtigungen empfangen, Dateien in der Vorschau anzeigen, Datensätze aktualisieren und direkt aus Slack heraus aktiv werden.
  • Workflow-Builder und KI: Mit dem Workflow-Builder von Slack können Teams wiederkehrende Prozesse automatisieren – ganz ohne Code. So kann eine Führungskraft beispielsweise eine Urlaubsanfrage automatisch zur Genehmigung weiterleiten, Onboarding-Informationen von neuen Mitarbeitenden erfassen oder vor einer Projektfrist Erinnerungen versenden. Slack AI kann außerdem Unterhaltungen zusammenfassen, relevante Informationen aufzeigen und dabei helfen, Antworten schneller zu finden.
  • Vernetztes Arbeiten in verschiedenen Tools: Slack bündelt Informationen aus verknüpften Anwendungen in einem einzigen Workspace und erleichtert so den Fortschritt von Projekten. Ein Marketing-Team kann zum Beispiel Updates aus Asana empfangen, ein Dokument aus Google Drive prüfen und Stakeholder:innen über eine genehmigte Kampagne informieren – alles ohne Slack zu verlassen.
  • Das Integrations-Ökosystem von Zoom: Zoom lässt sich ebenfalls in gängige Business-Anwendungen integrieren, allerdings sind diese Integrationen in erster Linie auf die Unterstützung von Meetings ausgelegt. Teams können Meetings aus ihren Kalendern heraus planen, Videoanrufe aus Projektmanagement- oder CRM-Software starten und während Meetings Dateien teilen. Das erleichtert die Kommunikation in Live-Gesprächen.

 

Slack vs. Zoom: Sicherheit und Administration

Business-Kommunikationsplattformen müssen Personen miteinander vernetzen und Organisationen dabei helfen, sensible Informationen zu schützen, den Benutzerzugriff zu verwalten und regulatorische sowie branchenspezifische Anforderungen zu erfüllen. Sowohl Slack als auch Zoom bieten Sicherheitsfunktionen auf Enterprise-Ebene, legen dabei aber unterschiedliche Schwerpunkte bei den administrativen Möglichkeiten.

So sieht der Vergleich aus:

  • Sicherheitskontrollen: Sowohl Slack als auch Zoom verschlüsseln Daten während der Übertragung und im Ruhezustand und unterstützen Funktionen wie Einmaliges Anmelden (SSO), Multi-Faktor-Authentifizierung und Schutz vor Datenverlust. Slack bietet zudem Enterprise Key Management an, das Organisationen eine größere Kontrolle über ihre Verschlüsselungsschlüssel gibt.
  • Benutzerverwaltung: Beide Plattformen bieten zentrale Adminkonsolen zur Verwaltung von Benutzer:innen, Berechtigungen, Authentifizierung und Gerätezugriff. Admins können Benutzer:innen anlegen, Sicherheitseinstellungen konfigurieren und Aktivitäten innerhalb ihrer Organisation überwachen.
  • Compliance-Funktionen: Slack und Zoom unterstützen Compliance-Standards und Zertifizierungen, darunter SOC 2, ISO 27001 und HIPAA (bei berechtigten Plänen). Beide bieten außerdem Aufbewahrungsrichtlinien, Legal Holds und eDiscovery-Funktionen, um Organisationen bei der Einhaltung gesetzlicher Anforderungen zu unterstützen.
  • Enterprise-Governance: Slack enthält Governance-Tools, die Organisationen dabei helfen, Channels zu verwalten, Unterhaltungen, verknüpfte Apps und Daten im gesamten Workspace zu steuern. Zoom stellt administrative Kontrollmöglichkeiten für Meetings, Aufzeichnungen, Chat und Nutzungsrichtlinien bereit und hilft IT-Teams dabei, den Überblick zu behalten und gleichzeitig eine sichere Zusammenarbeit zu ermöglichen.

 

Slack vs. Zoom: Preise

Slack und Zoom gestalten ihre Preismodelle auf Basis unterschiedlicher Hauptanwendungsfälle. Slacks Pläne konzentrieren sich auf fortlaufende Zusammenarbeit, KI-gestützte Arbeit und Workflow-Automatisierung, während die Pläne von Zoom Workplace auf Meetings ausgerichtet sind und bei höheren Preisstufen zusätzlich KI-Produktivität, Kommunikation und Workplace-Tools umfassen.

Hier ein Überblick darüber, was jede Plattform aktuell in ihren Preisen beinhaltet:

Preise Slack Zoom
Kostenloser Plan Ja, mit 90 Tagen Nachrichtenverlauf, bis zu 10 App-Integrationen, 1:1-Huddles und grundlegenden KI-Funktionen Ja, mit 40-minütigen Meetings, Team Chat, eingeschränkten KI-Funktionen, Whiteboard, Video- und Sprachnachrichten und My Notes
Kostenpflichtige Pläne Pro (8,75 $/Benutzer:in/Monat), Business+ (18 $/Benutzer:in/Monat), Enterprise+ (Vertrieb kontaktieren) Pro (14,16 $/Benutzer:in/Monat), Business (18,33 $/Benutzer:in/Monat), Enterprise (Vertrieb kontaktieren)
KI-Funktionen KI-Funktionen in allen Plänen enthalten, mit erweiterter KI und Enterprise-Suche in höheren Tarifen KI-Funktionen in allen Plänen verfügbar, mit erweiterten Möglichkeiten und optionalen KI-Add-ons in höheren Tarifen
Ideal für Organisationen, die in nachhaltige Zusammenarbeit, Workflow-Automatisierung und vernetztes Arbeiten investieren Organisationen, die in Meetings, Webinare und KI-gestützte Unternehmenskommunikation investieren

 

Slack vs. Zoom: Wann du welches Tool wählen solltest

Die richtige Plattform hängt davon ab, wie dein Team kommuniziert und wo der Großteil deiner Arbeit stattfindet.

Wann du Slack wählen solltest

Slack ist die richtige Wahl, wenn dein Team genauso viel Zeit mit der Zusammenarbeit zwischen Meetings verbringt wie in den Meetings selbst. Ziehe Slack in Betracht, wenn:

  • Du unnötige Meetings reduzieren möchtest, indem du Gespräche asynchron am Laufen hältst
  • Deine Projekte eine kontinuierliche Zusammenarbeit über Teams oder Abteilungen hinweg erfordern
  • Du auf Integrationen und Workflow-Automatisierung setzt, um deine Business-Anwendungen zu vernetzen
  • Du möchtest, dass Gespräche, Entscheidungen und Dateien auch lange nach Abschluss eines Projekts durchsuchbar bleiben

Wann du Zoom wählen solltest

Zoom ist die richtige Wahl, wenn Live-Kommunikation im Mittelpunkt deines Workflows steht. Zoom empfiehlt sich, wenn:

  • Der Großteil der Zusammenarbeit über geplante oder spontane Video-Meetings läuft
  • Du regelmäßig Webinare, virtuelle Events oder unternehmensweite Präsentationen veranstaltest
  • Du häufig Meetings mit Kund:innen, Partner:innen, Lieferant:innen oder anderen externen Teilnehmenden hast
  • Videokonferenzen und Echtzeit-Zusammenarbeit dein wichtigstes Kommunikationsbedürfnis sind

Da Slack und Zoom unterschiedliche Anforderungen im Unternehmen erfüllen, nutzen die meisten Teams beide Plattformen.

Möchtest du wissen, wie Slack im Vergleich zu anderen cloudbasierten Kollaborations- und Kommunikationstools abschneidet? Wirf einen Blick auf unsere weiteren Vergleichsseiten:

 

Slack vs. Zoom – Häufige Fragen

Der größte Unterschied liegt in der Art, wie sie Kommunikation unterstützen. Slack ist ein Betriebssystem für die Arbeit, das auf kontinuierliche Zusammenarbeit über Channels, Unterhaltungen, Workflows und Integrationen ausgelegt ist. Zoom ist eine auf Video ausgerichtete Kommunikationsplattform, die in erster Linie für Live-Meetings, Webinare und Echtzeit-Diskussionen entwickelt wurde.
Das hängt davon ab, wie dein Team arbeitet. Slack umfasst Huddles für Audio- und Videogespräche, Bildschirmfreigabe, Video- und Sprachnachrichten sowie Messaging. Das kann für Teams, die ihre Meeting-Zeit reduzieren möchten, bereits ausreichen. Organisationen, die stark auf Webinare, große virtuelle Veranstaltungen oder erweiterte Meeting-Funktionen angewiesen sind, greifen möglicherweise weiterhin auf Zoom zurück.
Ja. Slack bietet Huddles an, mit denen Teammitglieder direkt aus einem Channel oder einer Direktnachricht heraus Audio- oder Videogespräche starten können. Huddles unterstützen außerdem Bildschirmfreigabe, Messaging und KI-generierte Notizen – ideal für schnelle Absprachen ganz ohne Terminplanung.
Ja. Viele Organisationen nutzen beide Plattformen. Slack dient als zentrale Anlaufstelle für die tägliche Kommunikation, Projektkoordination und Workflows. Zoom wird für geplante Meetings, Kundengespräche, Webinare und andere Unterhaltungen eingesetzt, bei denen Live-Video von Vorteil ist.

 

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