In Slack macht OpenAI Codex zu einem waschechten Teammitglied im Entwicklungsteam

„Slack ist die Plattform, auf der ich ständig mit meinem Team zusammenarbeite, und unser Ziel ist es, Codex zu einem echten Teammitglied zu machen. Der natürlichste Ort dafür ist Slack.“

Alexander EmbiricosMitglied des Produktteams, OpenAI

OpenAI strebt eine Zukunft an, in der AGI (Artificial General Intelligence) allen einen echten Mehrwert bietet – und das beginnt mit Tools, die sich mühelos und intuitiv anfühlen.

„Die KI-Produkte, die wir heute haben, sind schon sehr nützlich, aber sie erfordern oft viel Nachdenken und Aufwand“, sagt Alexander Embiricos, ein Mitglied des Produktteams von OpenAI.

Was wäre, wenn ein KI-Agent wirklich mit jemandem zusammenarbeiten könnte anstatt als separater Chatbot zu fungieren? „Wir haben uns ein echtes Teammitglied in der Softwareentwicklung gewünscht“, erklärt Embiricos. „Also haben wir Codex entwickelt, den Coding-Agent von OpenAI.“ Da das Team einen Großteil seines Tages in Slack verbringt, war es naheliegend, Codex direkt in diese Kommunikationsebene zu integrieren. „Wenn du Codex in Slack verwendest, musst du nicht zwischen Tools hin- und herwechseln oder den Kontext ändern“, so Embiricos.

Als Mitglied des technischen Teams von OpenAI sah Kiriti Badam drei Gründe, warum die Integration in Slack besonders gut zu Codex passt:

  1. Klare, gut geschriebene Dokumentation: „Es war sehr einfach für Codex selbst, die Dokumentation zu lesen und eine Funktion zu implementieren“, sagt Badam.
  2. Eine spezielle Entwickler-Sandbox: „Du kannst nebenbei eine Sandbox erstellen, mit ihr testen und Codex tatsächlich Code für deinen Slack-Bot schreiben lassen – er baut sich im Grunde selbst“, sagt er.
  3. Der visuelle Builder von Block Kit: „Alle können einfach per Drag-and-drop sehen, wie ihre Nachricht aussehen soll, den Markdown-Snippet nehmen, ihn in den eigenen Code einfügen – und schon ist die Funktion direkt verfügbar“, so Badam.

Das Ergebnis ist eine ArtTeammitglied, das sich nahtlos in den Workflow des Teams einfügt. „Wenn du Codex in Slack einbindest, kann er selbst herausfinden, welchen Kontext er benötigt“, so Badam. „Wir wollen kein zusätzliches Ticket-System, das darauf angewiesen ist, dass eine Person die richtigen Threads erfasst.“ Wenn er jetzt fragt: „Kannst du dich darum kümmern?“, liest Codex den Thread, versteht die Umgebung und startet die Aufgabe automatisch.

Mit Blick auf die Zukunft sieht das Team darin einen Schritt hin zu einer noch nahtloseren Zusammenarbeit. „Wir tauschen uns derzeit intensiv darüber aus, was mit Codex heute bereits möglich ist – und was sich mit Codex in Slack künftig umsetzen lässt“, sagt Embiricos. „Wie schaffen wir eine Zukunft mit einem Teammitglied, das proaktiv unterstützt und immer dann zur Stelle ist, wenn es gebraucht wird? Unser Ziel ist eine Zukunft, in der das alles in Slack möglich ist.“