Slack agiles projektmanagement

Agiles Projektmanagement: Methoden wie Scrum und Kanban einfach erklärt

Egal, wen du fragst – agiles Projektmanagement ist in. Warum eigentlich genau? Das und vieles mehr erfährst du hier.

Vom Slack-Team13. Februar 2026

 

Agiles Projektmanagement revolutioniert die Art und Weise, wie Teams heute arbeiten: Rund 80 % der Technologieunternehmen setzen 2024 auf agile Methoden wie Scrum und Kanban, um effizienter auf Veränderungen zu reagieren und die Zufriedenheit ihrer Mitarbeitenden und Kund:innen zu steigern. Dieser Leitfaden bietet einen Überblick über die wichtigsten agilen Methoden, zeigt praxisnahe Beispiele und erklärt, wie du diese erfolgreich in deinen Projekten einsetzen kannst.

Welche Vorteile bietet agiles Projektmanagement?

Agiles Projektmanagement bietet drei zentrale Vorteile: höhere Flexibilität, bessere Teamproduktivität und schnellere Kundenergebnisse. Im Vergleich zu klassischen Ansätzen liegt der Fokus darauf, sich schnell an Veränderungen anzupassen, Teams produktiver zu machen und Ergebnisse zu liefern, die echten Mehrwert schaffen. In den folgenden Abschnitten erfährst du, wie agiles Arbeiten deinem Team helfen kann, Herausforderungen zu meistern und Projekte erfolgreich abzuschließen.

Bessere Anpassungsfähigkeit an Änderungen

In der heutigen Arbeitswelt ist Flexibilität entscheidend. Veränderungen kommen oft unerwartet, sei es durch Markttrends, Kundenanforderungen oder externe Faktoren wie wirtschaftliche Schwankungen. Mit agilem Projektmanagement kannst du diese Herausforderungen proaktiv angehen. Die iterativen und inkrementellen Ansätze ermöglichen es deinem Team, Anpassungen schnell umzusetzen, ohne den Fokus auf das Gesamtziel zu verlieren.

Durch regelmäßige Retrospektiven und kurze Planungszyklen, wie sie in Methoden wie Scrum und Kanban vorgesehen sind, kannst du sicherstellen, dass dein Projekt immer auf dem richtigen Weg bleibt. Die Fähigkeit, schnell zu reagieren, gibt dir und deinem Team einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. So vermeidest du Stagnation und nutzt Veränderungen, um neue Chancen zu ergreifen.

Höhere Teamproduktivität und Zufriedenheit

Agiles Projektmanagement fördert nicht nur die Anpassungsfähigkeit, sondern auch die Effizienz und Motivation in deinem Team. Indem klare Rollen definiert und regelmäßige Feedbackschleifen integriert werden, weiß jede:r genau, woran gearbeitet wird und wie die einzelnen Aufgaben zum Gesamtziel beitragen. Das reduziert Missverständnisse und schafft ein Gefühl von Zusammengehörigkeit.

Tools wie Slack können dabei helfen, die Zusammenarbeit zu stärken, indem sie Transparenz in Echtzeit schaffen und die Kommunikation erleichtern.  Ein agiles Team arbeitet nicht nur produktiver, sondern auch zufriedener. Denn wenn Fortschritte sichtbar und Erfolge schnell gefeiert werden, steigt die Motivation aller Beteiligten. Das Ergebnis: 73 % berichten von besseren Mitarbeitendenengagement, und zudem stellt sich eine langfristige Bindung der Mitarbeitenden ein.

Fokus auf Kundennutzen und schnelle Ergebnisse

Im agilen Projektmanagement steht der Kundennutzen im Mittelpunkt. Durch den Fokus auf frühzeitige und kontinuierliche Ergebnisse kannst du sicherstellen, dass die Bedürfnisse deiner Kund:innen nicht nur verstanden, sondern auch erfüllt werden. Das iterative Vorgehen erlaubt es, Feedback frühzeitig einzuholen und Verbesserungen direkt umzusetzen.

Ein Beispiel: Mit Scrum kannst du in kurzen Sprints arbeiten und schnell Prototypen oder erste Ergebnisse liefern, die die Erwartungen der Kund:innen übertreffen. So stärkst du nicht nur das Vertrauen in dein Team, sondern sicherst dir auch eine nachhaltige Kundenbindung. Das Ziel ist immer klar: Produkte und Dienstleistungen schaffen, die echten Mehrwert bieten – schnell, effektiv und passgenau.

Welche agilen Methoden gibt es?

 

Die drei wichtigsten agilen Methoden sind Scrum, Kanban und Design Thinking – jede mit eigenen Stärken für unterschiedliche Projektanforderungen. Während Scrum auf kurze, iterative Arbeitsphasen abzielt, bietet Kanban eine visuelle Darstellung deiner Prozesse. Design Thinking hingegen legt den Fokus auf kreative Problemlösungen und die Bedürfnisse deiner User:innen. Jede Methode hat ihre eigenen Stärken – und in dieser Übersicht erfährst du, wie du sie optimal für deine Projekte einsetzen kannst.

Kanban: Organisiere deine Projekte visuell

Diese beliebte Methode wird von rund 56 % der agilen Teams genutzt. Sie hat ihren Ursprung in der Produktionssteuerung und ähnelt im Prinzip einer Pinnwand, an der du einzelne Projektschritte nach ihrem Status anschaulich sortieren kannst. Ganz klassisch legst du dafür drei Spalten an: To do, In Progress und Done für geplante, aktive und abgeschlossene Aufgaben. Je nach Projekt und Kontext kannst du natürlich beliebig viele Spalten erstellen sowie unterschiedliche Farben und Symbole nutzen. Lass deiner Kreativität freien Lauf.

Sobald eine Aufgabe ihren Status ändert, verschiebst du sie in die jeweilige Spalte – das geht in beide Richtungen. Auf digitalen Boards wie Trello kannst du das bequem per Drag & Drop machen, außerdem gibt es praktische Features wie Checklisten, Labels und automatische Erinnerungen. Perfekt für alle, die ihre Arbeit gerne visuell organisieren. Bei Slack kannst du Trello übrigens einfach integrieren. So führst du Projektorganisation und Kommunikation an einem zentralen Ort zusammen.

In kurzen Sprints zum Ziel: Die Scrum-Methode

Scrum gehört zu den populärsten agilen Methoden und wird von 87 % der agilen Teams weltweit genutzt. 

  • Scrum Master fungieren als Ansprechpersonen für das Team und helfen – ähnlich wie Coach:innen oder Tutor:innen – mögliche Probleme während des Prozesses zu lösen.
  • Scrum Product Owner behalten die Kundenanforderungen in einem Produjt-Backlog im Blick, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Allerdings übernehmen beide keine klassischen Führungsrollen, das Team organisiert sich selbst.

Charakteristisch sind für agiles Projektmanagement mit Scrum vor allem die sogenannten Sprints. Viele Projekte gleichen in Länge und Kraftaufwand einem Marathon. Oft weißt du nicht, wie viel Zeit du benötigst und was auf dem Weg alles passieren wird. Bei Scrum wird die Strecke in viele kleine Etappen aufgeteilt und in einem Sprint-Backlog notiert. Nach jedem erreichten Meilenstein reflektiert das Entwicklungsteam den Prozess und die Resultate – und geht notfalls ein paar Schritte zurück. Außerdem finden jeden Tag die Daily Scrums, 15-minütige Meetings statt, damit alle Projektbeteiligten auf dem neuesten Stand sind.

Slack hilft dir, Daily Scrums und Sprints mit hybriden Projekt-Teams zu managen. Über die Kollaborationsplattform kannst du wichtige Information teilen, individuelles Feedback geben und unnötige Meetings reduzieren. Außerdem lässt sich das Tool Scrum Mate für die Organisation mehrerer Projekte integrieren.

Design Thinking: Was würden deine Benutzer:innen tun?

Rollenspiele sind eine tolle Möglichkeit, sich in die Gedanken und Bedürfnisse eines anderen Menschen einzufühlen. Du bringst mehr Verständnis für die andere Person auf und siehst die Welt mit neuen Augen.

Genau das ist das Leitprinzip beim Design Thinking: Das Team versetzt sich in die Zielgruppe und bezieht Anwender:innen in den Prozess ein. Ähnlich wie bei der Scrum-Methode ist das Projekt in mehrere Etappen eingeteilt. So können echte Benutzer:innen Ideen und Prototypen in verschiedenen Entwicklungsstadien testen. Du erhältst wertvolles Feedback von außen, findest neue Lösungsstrategien oder verwirft Ideen, die sich im Prozess als unbrauchbar erwiesen haben.

Genau wie viele andere agile Projektmanagement-Methoden kommt Design Thinking vor allem in der Softwareentwicklung zum Einsatz. Und auch hier zeigt sich, warum agiles Projektmanagement von Vorteil ist: Denn die wenigsten Projekte laufen wie geplant und die zündende Idee kommt manchmal erst bei der Anwendung.

 

Kriterium Scrum Kanban
Struktur Feste Sprints mit definierten Etappen und Sprint-Backlog Kontinuierlicher Fluss mit visuellen Spalten (To-Do)
Rollen Scrum-Master (Coach/Problemlöser) und Product Owner (Kundenanforderungen) Keine festen Rollen, flexibles Team
Zyklen Kurze Sprints mit festem Zeitrahmen Kein fester Zeitrahmen
Flexibilität Änderungen erst nach Sprint-Abschluss Hohe Flexibilität, Aufgaben können jederzeit hinzugefügt oder verschoben werden
Am besten für Komplexe Projekte mit klaren Meilensteinen Teams die visuell arbeiten und kontinuierlichen Workflow

 

5 weitere agile Methoden, die du kennen solltest

Agile Methoden sind vielseitig und können je nach Projekttyp angepasst werden. Neben Scrum oder Kanban gibt es spezialisierte Ansätze für unterschiedliche Anforderungen. Im Folgenden stellen wir dir fünf weitere agile Methoden vor.

Lean Project Management

Gestalte Prozesse so effizient wie möglich: Unnötige Arbeitsschritte werden eliminiert, nur wertschöpfende Aktivitäten priorisiert. Diese Methode eignet sich besonders für Projekte mit knappen Budgets oder engen Zeitrahmen. 

Extreme Programming (XP)

XP wurde für die Softwareentwicklung entwickelt, um hohe Qualität und schnelle Lieferungen sicherzustellen und um Fehler frühzeitig zu erkennen. Teams arbeiten in kurzen Iterationen mit kontinuierlichem Feedback. Besonders in komplexen IT-Projekten ist XP wertvoll.

OKR (Objectives and Key Results)

Die OKR-Methode verbindet klare Ziele mit messbaren Ergebnissen. Jedes Quartal werden neue OKRs festgelegt, die den Fortschritt sichtbar machen. 

Lean Development

Eliminiert unnötige Schritte und konzentriert sich auf den Wert für Endbenutzer:innen. Der Fokus liegt auf kontinuierlichen Verbesserungen und schnellen Iterationen. Diese Methode eignet sich besonders für Start-ups mit begrenzten Ressourcen.

Crystal

Flexibles Framework, das sich an Teamgröße, Projektkomplexität und Organisationsanforderungen anpasst. Anders als andere Methoden bietet Crystal keine festen Regeln, sondern priorisiert Kommunikation und kontinuierliches Feedback. Seine Stärke liegt in der Anpassungsfähigkeit an individuelle Projektbedürfnisse.

Diese Methoden zeigen die Vielseitigkeit agilen Projektmanagements. Wähle den passenden Ansatz, um deine Projekte effizienter und zielgerichteter zu gestalten.

Agiles Projektmanagement wird zunehmend digital

Digitale Tools spielen eine zentrale Rolle, um agiles Arbeiten einfacher und effizienter zu gestalten. Sie ermöglichen Teams, ortsunabhängig zusammenzuarbeiten, Aufgaben zu organisieren und Fortschritte in Echtzeit zu verfolgen. Besonders Tools wie Slack, Jira, Trello und Asana haben sich bewährt, um agile Methoden wie Scrum, Kanban oder OKR optimal zu unterstützen.

Mit Slack kannst du die Kommunikation in deinem Team revolutionieren. Dank der Möglichkeit, Channels für spezifische Projekte oder Themen zu erstellen, bleiben alle Beteiligten stets auf dem Laufenden. Zudem erleichtern Integrationen von anderen Tools wie Google Drive oder Zoom die Zusammenarbeit und sorgen für eine zentrale Plattform, auf der alles zusammenläuft.

Jira ist ein unverzichtbares Tool für die Planung und Nachverfolgung agiler Projekte, besonders in der Softwareentwicklung. Mit Funktionen wie Backlogs, Sprint-Management und Berichten kannst du sicherstellen, dass dein Team klare Ziele verfolgt und Fortschritte messbar bleibt.

Trello bietet eine einfache und visuelle Möglichkeit, Projekte zu organisieren. Durch ein intuitives Kanban-Board-System können Aufgaben in Kategorien wie „Zu erledigen“, „In Arbeit“ und „Erledigt“ eingeteilt werden. Dies macht es ideal für Teams, die eine flexible und übersichtliche Lösung suchen.

Asana hebt die Projektplanung auf die nächste Ebene, indem es dir ermöglicht, Workflows und Aufgaben zu strukturieren und gleichzeitig Fälligkeiten, Verantwortlichkeiten und Abhängigkeiten im Blick zu behalten. Für größere Projekte sorgt Asana für Transparenz und klare Zuständigkeiten.

Die Wahl des richtigen Tools hängt von den Anforderungen deines Projekts und deiner Teams ab. Kombiniere diese digitalen Lösungen, um agiles Projektmanagement effizient und transparent zu gestalten – und die Zusammenarbeit deines Teams auf ein neues Level zu heben.

So setzt du agile Methoden erfolgreich um

 

Die erfolgreiche Einführung agiler Methoden erfordert die richtige Methodenwahl, passende Tools und eine offene Feedbackkultur.

1. Wähle die passende Methode für dein Team

Die Wahl der richtigen Methode ist entscheidend, um die individuellen Anforderungen deines Projekts zu erfüllen, indem du Größe deines Teams, die Komplexität der Aufgaben, die Arbeitsweise und die Branche in deine Überlegungen einbindest. Scrum eignet sich für Projekte mit klaren Zielvorgaben und festen Iterationen; Kanban ist ideal, um kontinuierliche Prozesse zu visualisieren. Methoden wie OKR helfen, langfristige Unternehmensziele mit den Aktivitäten deines Teams zu verknüpfen.

Passe die Methode gegebenenfalls an, damit sie für dein Team und deine Ziele optimal funktioniert.

2. Nutze die richtigen Tools und Plattformen

Plattformen wie Slack, Jira oder Trello erleichtern die Kommunikation, Organisation und Transparenz innerhalb deines Teams. Mit Slack kannst du Channels für spezifische Projekte erstellen, während Jira ideal für detaillierte Sprint-Planungen und Backlogs ist. Trello bietet eine visuelle Kanban-Ansicht, die Aufgaben klar strukturiert.

Wähle Tools, die sich nahtlos in deine bestehenden Prozesse integrieren lassen, und kombiniere verschiedene Plattformen.

3. Sorge für Schulungen und Weiterbildung

Agiles Arbeiten erfordert oft ein Umdenken im Team. Damit alle Mitarbeitenden die Grundlagen und Prinzipien verstehen, organisiere Workshops und Schulungen, um agile Methoden zu erklären und zu zeigen, wie digitale Tools effektiv genutzt werden können.

Regelmäßige Weiterbildungen helfen, neue Ansätze zu lernen und bestehende Prozesse kontinuierlich zu verbessern. Ermutige deine Mitarbeitenden, ihr Wissen zu teilen und agile Prinzipien umzusetzen.

4. Implementiere iterative Prozesse

Ein zentraler Bestandteil agilen Projektmanagements ist die Iteration. Arbeite in kurzen, klar definierten Zyklen, und führe nach jedem Zyklus Retrospektiven durch, um herauszufinden, was gut funktioniert hat und wo Optimierungsbedarf besteht. Methoden wie Scrum mit seinen Sprints oder Kanban mit kontinuierlicher Verbesserung machen iterative Prozesse einfacher. Iterative Prozesse fördern nicht nur die Effizienz, sondern helfen dir auch, Risiken frühzeitig zu identifizieren und die Qualität deiner Arbeit zu sichern.

5. Fördere eine offene Feedbackkultur

Eine offene und transparente Kommunikation ist das Herzstück agilen Arbeitens. Ermutige dein Team, konstruktives und lösungsorientiertes Feedback zu Prozessen, Ergebnissen, zur Zusammenarbeit und zu individuellen Herausforderungen zu geben. Regelmäßige Feedback-Runden oder kurze Check-ins sorgen dafür, dass alle Stimmen gehört werden.

Mit Tools wie Slack kannst du Feedback schnell und unkompliziert sammeln und die Diskussion fördern. 

Indem du diese Schritte befolgst, kannst du agile Projektmanagement-Methoden erfolgreich und nachhaltig in deinem Team implementieren. So profitierst du nicht nur von effizienteren Prozessen, einer stärkeren Zusammenarbeit und zufriedeneren Mitarbeitenden.

3 typische Herausforderungen beim agilen Arbeiten

 

Die häufigsten Stolpersteine sind Widerstand gegen Veränderungen, fehlende Transparenz und Überforderung durch neue Methoden.

1. Widerstand gegen Veränderungen

43 % der Unternehmen kämpfen mit Widerstand gegen Veränderungen, vor allem wenn Mitarbeitende unsicher sind, was auf sie zukommt. Klare Kommunikation ist der Schlüssel, um Bedenken auszuräumen und die Vorteile agiler Methoden hervorzuheben. Stelle sicher, dass dein Team versteht, wie agiles Arbeiten deine tägliche Arbeit erleichtert und die Ergebnisse verbessert.

Schulungen sind ein weiterer wichtiger Faktor. Organisiere Workshops, um deinem Team die Prinzipien agilen Projektmanagements nahezubringen und beantworte offene Fragen. So stärkst du das Vertrauen und die Bereitschaft, neue Ansätze auszuprobieren.

2. Fehlende Transparenz

Eine der größten Herausforderungen beim agilen Projektmanagement ist die Schaffung von Transparenz, besonders in größeren Teams. Ohne klare Kommunikation und Echtzeit-Updates können Missverständnisse und Verzögerungen entstehen. Hier kommen Tools wie Slack ins Spiel, die eine zentrale Plattform für die Teamkommunikation bieten.

Mit Slack kannst du Channels für spezifische Projekte erstellen, Informationen in Echtzeit teilen und Diskussionen übersichtlich halten. So weiß jede:r jederzeit, woran gearbeitet wird und welche Fortschritte erzielt wurden. Transparenz sorgt nicht nur für eine bessere Zusammenarbeit, sondern stärkt auch das Vertrauen innerhalb des Teams.

3. Überforderung durch neue Methoden

Die Einführung agiler Methoden kann überwältigend sein, besonders wenn dein Team zuvor mit klassischen Projektmanagement-Ansätzen gearbeitet hat. Statt alles auf einmal zu ändern, solltest du kleine Schritte gehen. Fange eine Methode wie Kanban oder Scrum an und führe diese schrittweise ein.

Gib deinem Team die Möglichkeit, sich an neue Arbeitsweisen zu gewöhnen, und baue auf den frühen Erfolgen auf. Regelmäßige Feedback-Runden helfen dir, zu verstehen, welche Herausforderungen bestehen und wie du diese adressieren kannst. Durch eine behutsame Einführung schaffst du eine solide Grundlage für langfristigen Erfolg.

Mit klarer Kommunikation, den richtigen Tools und einer schrittweisen Einführung kannst du die häufigsten Herausforderungen im agilen Projektmanagement überwinden. So unterstützt du dein Team dabei, effizient und motiviert zu arbeiten und die Vorteile agiler Ansätze voll auszuschöpfen.

Klassisches Projektmanagement folgt einem linearen, planbasiertem Ansatz mit festen Phasen, bei dem die Zielsetzung und Anforderungen am Anfang definiert werden, und das entsprechende Ergebnis am Ende des Projekts geliefert wird. Im Gegensatz dazu arbeitet agiles Projektmanagement in Sprints (kurze Zyklen) mit Zwischenergebnissen und ist flexibler. Der Fokus liegt in der engen Zusammenarbeit mit Kund:innen.
Die Wahl der besten agilen Methode hängt von Teamgröße, Komplexität des Projekts sowie der Arbeitsweise ab. Scrum eignet sich für größere, komplexere Teams und die Arbeit in Sprints, wogegen Kanban sich besser für kleinere Teamstrukturen und kontinuierliche Arbeit eignet. Viele Teams starten mit einer Methode und passen diese im Laufe des Projekts an
Die Einführung in agile Praktiken dauert in der Regel mehrere Monate , wobei erste Sprints bereits nach wenigen Wochen starten können. Die vollständige Transformation der Arbeitskultur braucht aber in der Regel zwischen 12 und 18 Monaten, und wird schrittweise eingeführt
Die vier Grundwerte des agilen Maifests sind: Individuen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeugefunktionierende Software ist wichtiger als umfassende DokumentationenZusammenarbeit mit Kund:innen ist wichtiger als VertragsverhandlungenReagieren auf Veränderungen ist wichtiger als Befolgen eines Plans

 

Diese Werte betonen Flexibilität, Kommunikation und Kundenorientierung über starre Strukturen. 

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