Zusammenarbeit

Erfolgreiche Transformation: Traditionsmarke Jägermeister setzt auf Slack

Ein Wink mit dem Zaunpfahl: Als das E-Mail-System ausfiel, sprangen alle auf Slack – und konnten problemlos weiterarbeiten.

Vom Slack-Team11. Juni 2020

Tradition ist für Marken wie Jägermeister extrem wichtig: Ein Rezept mit 56 natürlichen Zutaten wie Kräutern, Blüten, Wurzeln und Früchten steht für eine über 80-jährige Erfolgsgeschichte. Das hört sich nach einer einfachen Formel an, doch dahinter versteckt sich eine noch längere Geschichte mit vielen mutigen und letztlich erfolgreichen Entscheidungen. Denn so unverändert das Rezept bis heute ist, so sehr musste das Unternehmen immer wieder neue Wege finden und gehen. Grenzen sind dabei für Jägermeister lediglich Herausforderungen, für die Lösungen gefunden werden. Als sich die Mitarbeiterzahl im Zuge der Internationalisierung innerhalb weniger Jahre von 500 auf knapp 1.000 verdoppelte, stieß die bisherige Form der Zusammenarbeit an ihre Grenzen – und Jägermeister fand in Slack die passende Lösung.

„Ein Unternehmen ändert sich nicht, sondern die Personen, die darin arbeiten.”

Andrea OstheerCorporate Communications Manager, Mast-Jägermeister SE

Tradition mit Kreativität und Innovation bewahren

In einer 140-jährigen Unternehmensgeschichte stehen Tradition und Wandlungsfähigkeit fast zwangsläufig nebeneinander. 1878 als Essigfabrik und Weinhandlung gestartet, folgte 1934 mit der Rezeptur für den namensgebenden Kräuterlikör der erste größere Wandel. Auch im Marketing ging Jägermeister früh neue Wege. So schrieb Jägermeister 1973 als erster Trikotsponsor einer deutschen Fußballmannschaft in der 1. Bundesliga Sportgeschichte. Innovativ und kreativ ging es auch später weiter, beispielsweise mit den selbstironischen Markenbotschaftern Rudi und Ralph, mit dem rappenden Jäm-Bot oder dem ersten “Drop-In Like It’s hot” per Alexa mit niemand geringerem als Snoop Dogg.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Der „Shot“ ist heute der erfolgreichste deutsche Kräuterlikör und im letzten Jahr wurden mehr als 100 Millionen Flaschen verkauft. Um auch in Zeiten von COVID-19 etwas an die Community zurückgeben zu können, startete Jägermeister daher die globale Initiative #SaveTheNight, die talentierte Künstler, Kreative und Barkeeper finanziell mit einem Mix aus Spenden und Microfundings unterstützt.

„Als mir unser Collaborations-Team Slack vorstellte, wurde mir erst so richtig bewusst, dass meine primär auf E-Mails basierende Kommunikation ziemlich oldschool ist und ich die Möglichkeiten, die uns die neue Welt bietet, gar nicht voll ausschöpfe.“

Christopher RatschVorstandsmitglied, Mast-Jägermeister SE

Erfolg und Wachstum bringen neue Herausforderungen mit sich

Um Jägermeister auch international noch bekannter zu machen und neue Absatzmärkte zu erschließen, arbeitet das Unternehmen in verschiedenen Ländern mit Distributionspartnern zusammen. In Italien vertreibt beispielsweise Campari die Produkte von Jägermeister. Zudem wurden in den letzten Jahren noch einige Tochterunternehmen in Deutschland, USA, UK und Tschechien/Slowakei gegründet, die bedeutende Aufgaben in den für Jägermeister wichtigsten Märkten übernehmen. Durch die Internationalisierung und den dafür nötigen strukturellen Wandel hat sich die Mitarbeiterzahl in den letzten Jahren knapp verdoppelt.

„Wir haben über die Zeit festgestellt, dass viele Abteilungen für sich gearbeitet haben und wir uns besser austauschen müssten, um zukünftig doppelte Arbeiten zu vermeiden und Zeit zu sparen“, erklärt Andrea Ostheer, Corporate Communications Manager bei Jägermeister. Der Kulturwandel wurde also vom Wunsch einer besseren globalen Zusammenarbeit angetrieben. Abteilungen sollten nicht mehr nur unter sich in geschlossenen Silos kommunizieren, sondern einen schnellen Wissens- und Erfahrungsaustausch über Abteilungsgrenzen hinaus etablieren.

Im Zentrum des Kulturwandels stand die Frage: „Wie wollen wir die Nr. 1 Premium-Spirituosenmarke der Welt für junge Erwachsene werden?“. Um dieses Ziel erreichen zu können, wurden entsprechende Werte formuliert: Die Kunden stehen im Mittelpunkt, die Qualität muss herausragend sein, Innovationen müssen weiter getrieben werden und Jägermeister sollte weltoffen, sozial, wagemutig und meisterhaft agieren. Damit war klar: Das Unternehmen muss schneller, internationaler, offener und transparenter werden. Die bisherige Intranet-Lösung wurde daraufhin durch ein internationales Social-Intranet, dem Jägernet, ersetzt. Doch sie merkten schnell, dass sie für die Zusammenarbeit in internationalen Projekt-Teams mehr als eine Like- und Kommentar-Funktion brauchen würden.

Coworking Space at Jägermeister, people working focused

Slack als Antwort: Wie schafft ein Traditionsunternehmen den kulturellen Wandel?

Die Lösung für diese Herausforderung fanden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus dem Marketing und der Unternehmenskommunikation schließlich 2018 auf der South by Southwest (SXSW) in Austin, Texas. Auf dem jährlichen Tech-, Film- und Musikfestival stieß das Jägermeister-Team auf Slack und begann vereinzelt mit der Nutzung. Mit Gründung der Jägermeister Deutschland GmbH, übernahm die Gesellschaft mit Hilfe des Teams Operations & IT um Alexander Turk eine Vorreiterstellung in der Einführung des Kollaborationstools und arbeitete bereits intensiv und abteilungsübergreifend mit Slack. Und damit die internationale Zusammenarbeit über Organisations- und Ländergrenzen hinweg schneller und effektiver funktionierte als per E-Mail und Intranet, war der Startschuss für die globale Transformation mit Hilfe eines Collaboration-Team gefallen. Ostheer verdeutlicht dies mit einem Beispiel: „Man vergisst plötzlich nicht mehr, jemanden in cc zu setzen. Man kann jederzeit in Ruhe den Kontext nachlesen und es gehen keine Informationen mehr verloren. Selbst wenn neue Kollegen und Kolleginnen ins Team kommen, können sie ohne Stress und Mehraufwand viel nachlesen und sind schnell auf dem gleichen Wissensstand.”

Quelle: Blackboat für Mast-Jägermeister SE

Trotz der erlebten Vorteile war es immer noch schwierig, von den etablierten Kommunikationsmitteln wegzukommen: „Die besondere Herausforderung, Slack global auszurollen, bestand darin, auch den Vorstand, die Führungskräfte sowie den Betriebsrat mitzunehmen und von allen Vorteilen zu überzeugen. Zwar gibt es die E-Mail bei Jägermeister auch heute noch, aber in vielen Bereichen hat sich Slack mit seinen Vorteilen durchgesetzt. „Die Kommunikation ist einfach schneller, man arbeitet wirklich miteinander, kann sich in Channels zu bestimmten Projekten austauschen und wächst über die Kollaboration zusammen“, erklärt Ostheer.

Der wichtigste Punkt für die erfolgreiche Gestaltung des kulturellen Wandels sei dabei, dass man den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen genau erklärt, warum dieses Tool  Vorteile mit sich bringt, was sie selbst ganz konkret davon haben und welche Selbstbestimmung darin stecken kann. „Uns hat aber auch ein Zufall geholfen“, erzählt Ostheer. Kurz nachdem Slack global eingeführt und mit Bootcamps ausgerollt wurde, fiel die interne E-Mail-Plattform komplett aus und alle sprangen auf Slack: „Das führte bei vielen zu einem Denkanstoß, denn sie merkten, dass sie problemlos weiterarbeiten konnten – und das sogar mobil und mit dem eigenen Device“. Seit diesem Aha-Erlebnis ist die Akzeptanz auf einem neuen Level angekommen. 

Coworking Space at Jägermeister, Collaboration

Drei Beispiele für die Channel-Organisation mit Slack

Während der Pandemie ist der Wechsel zu Slack für Jägermeister besonders hilfreich, denn die Organisation von Zusammenarbeit bekommt bei verteilt arbeitenden Teams nochmal einen anderen Stellenwert. Das A und O für eine erfolgreiche Kollaboration ist die transparente Kommunikation in offenen Channels, wie die folgenden Beispiele zeigen:

#die_lage: Jeden Morgen schreiben alle Teammitglieder bis 9:30 Uhr ganz kurz woran sie gerade arbeiten. Das schafft sogar mehr Transparenz als wenn man sich nur gegenübersitzt und lediglich zu wissen glaubt, woran die Kollegen und Kolleginnen arbeiten. Plötzlich gibt es keine Wissenssilos mehr und Synergien können gefunden und genutzt werden.

#best_of_homeoffice: Kollegen teilen hier unter anderem Videos von ihrem Alltag im Home-Office oder innovative Ideen. „Unser Küchenteam, das uns momentan ja leider nicht bekochen kann, liefert uns beispielsweise jeden Morgen auf Online-Bestellung eine Box mit frischen Zutaten für ein Gericht, das wir nach Rezept nachkochen können. Das Team wollte somit auch weiterhin regionale Lebensmittellieferanten und alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (im Umkreis von 20 km)  unterstützen”, erklärt Ostheer. 

#int-all-coldbrew: An der Einführung neuer Produkte sind viele Märkte und Abteilungen beteiligt. Was früher per E-Mail und Projektlaufwerk inklusive aller Berechtigungen aufwändig, langsam und statisch war, ist mit Slack agil, schnell und dynamisch geworden. Alle Beteiligten werden in einem Channel zusammengeführt und können sofort an der Produkteinführung mitarbeiten.

Mit dieser Art der Kommunikation wird langfristig eine neue, progressive Fehlerkultur eingeführt, die nicht Fehler anmahnt, sondern gemeinsam daran arbeitet, es noch besser zu machen. Und darum geht es ja schließlich: Alle Dinge kontinuierlich besser zu machen und niemals stehen zu bleiben. Von dieser Unternehmenskultur profitiert Jägermeister auch während der Pandemie: „Ich kann heute problemlos im Home-Office arbeiten. Das wäre vor drei Jahren noch gar nicht möglich gewesen, denn da hatten wir weder Laptops noch Slack. Jeder musste zum Arbeiten zwingend ins Büro. Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, kann sicherlich jeder schnell nachvollziehen, was dann heute in dieser Situation los wäre“, erzählt Ostheer.

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