Slack - Mit einem kollaborativen, agilen Führungsstil Silos aufbrechen
Zusammenarbeit

Mit einem kollaborativen, agilen Führungsstil Silos aufbrechen

Erfahre, warum ein kollaborativer, agiler Führungsstil dein Projekt-Team stärkt und wie du ihn optimal umsetzt.

Autor: Deanna deBara10. September 2020

In der aktuellen Future of Work-Studie von Slack haben 80 % der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angegeben, mehr darüber wissen zu wollen, wie Entscheidungen in ihrem Unternehmen getroffen werden, während 50 % „kooperatives Arbeiten“ als wichtigstes Merkmal für einen idealen Arbeitsplatz eingestuft haben. Eine gute Zusammenarbeit in deinem Unternehmen hilft dabei, Transparenz zu maximieren, Silos aufzubrechen und einen freien Ideenaustausch zu fördern,

Wie geht das am besten? Indem du einen kollaborativen, agilen Führungsstil anstrebst.

Worin besteht ein kollaborativer, agiler Führungsstil?

Zunächst einmal wird bei einem kollaborativen, agilen Führungsstil anerkannt, dass niemand alle Antworten kennt. Damit sich ein Unternehmen gut entwickeln kann, benötigt es eine umfassendere, inklusivere Führungsstruktur.

„Kollaborative Führung bedeutet Folgendes: Man muss verstehen, dass man als Führungskraft bei den meisten wichtigen Entscheidungen und großen Projekten sehr oft die am schlechtesten informierte Person ist“, sagt Michael Lopp, Vice President of Product Engineering bei Slack. „Es gilt herauszufinden, wie man sich möglichst viele Informationen beschafft und eine gute Entscheidung trifft. Oder die Entscheidung wird einer anderen Teammitglied überlassen, bei dem man davon ausgeht, dass es diese Entscheidung besser treffen kann.“

Letztlich sorgt ein kollaborativer, agiler Führungsstil für die Entwicklung starker Beziehungen unter den Teammitgliedern und trägt dazu bei, Vertrauen aufzubauen. So haben alle in deinem Unternehmen – unabhängig von Titel, Erfahrung oder Unternehmenszugehörigkeit – die Gelegenheit, sich in Gehör und Anerkennung zu verschaffen. Das trägt langfristig auch zum Abbau des Silodenkens bei, das viele Unternehmen an der agilen Entwicklung hindert.

„Kollaborative, agile Führungskräfte haben die Aufgabe, Situationen zu lesen. Ist dieses Gespräch ausgewogen? Finden alle Perspektiven Gehör?“

Michael LoppVice President of Product Engineering, Slack

Wie du bei der Arbeit einen kollaborativen, agilen Führungsstil förderst

Ein kollaborativer, agiler Führungsstil setzt auch Energie in Projekt-Teams frei, indem er den einzelnen Mitgliedern ein Gefühl der Eigenverantwortung für ihre Arbeit verleiht und eine Umgebung schafft, in der Ideen und Innovation Raum zum Wachsen haben. Ein solcher Stil ermöglicht den freien Austausch von Ideen, ganz egal, woher sie stammen. Nachstehend findest du einige Möglichkeiten, wie du in deinem Unternehmen einen kollaborativen, agilen Führungsstil implementieren können.

1. Verstehen, dass Ideen von überall kommen können

„Wenn es in deinem Unternehmen Kolleginnen und Kollegen gibt, die sich nicht trauen, Ideen zu äußern, hast du verloren”, sagt Pixar-Mitgründer Ed Catmull in seinem Buch „Die Kreativitäts-AG”. „Unterschätze Ideen aus unerwarteten Quellen nicht. Inspiration kann von überall her kommen.“

Schaffe eine Umgebung, in der alle – von den unerfahrensten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis zur Geschäftsführung – ohne Scheu ihre Ideen mitteilen und darauf vertrauen, dass diese Ideen berücksichtigt und möglicherweise umgesetzt werden. Dazu gehört auch, Teammitgliedern eine Stimme zu geben, die sich möglicherweise nicht sofort trauen, ihre Ideen zu teilen.

„In Mitarbeiterbesprechungen musst du genau darauf achten, wer sich zurückhält und diese Person dann fragen: ‚Wie denkst du denn eigentlich darüber?‘“, empfiehlt Lopp. „Es ist die Aufgabe einer kollaborativen Führungskraft, die Situation zu lesen. Ist dieses Gespräch ausgewogen? Finden alle Perspektiven Gehör?“

Lopp fügt hinzu, dass kollaborative Führungskräfte sich bemühen sollten, zurückhaltendere Teammitglieder zu ermutigen, ihre Gedanken zu äußern, weil das zu echten Durchbrüchen führen kann. „Sie werden feststellen, dass die stillsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter häufig die mit den innovativsten und besten Ideen sind“, erläutert Lopp.

2. Bereit sein, Feedback anzunehmen (und umzusetzen)

Zu den Aufgaben einer Führungskraft gehört es auch, Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen. Im Sinne eines kooperativen Führungsstils muss es deinem Projekt-Team erlaubt sein, diese Verbesserungsmöglichkeiten auch zu äußern.

„Dein Projekt-Team sollte die Möglichkeit haben, Dinge anzuzweifeln, in Frage zu stellen, zu sagen ‚Hier läuft etwas falsch‘“, betont Deano Roberts, Vice President of Global Workplace and Real Estate bei Slack.

Kollaborative Führung setzt darauf, dass Führungskräfte und Vorgesetzte offen für Feedback aus ihren Projekt-Teams sind und dieses Feedback auch umsetzen, um ihr Unternehmen zu stärken. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten zudem das Gefühl haben, dass Feedback belohnt und nicht bestraft wird.

„Alle sollten in der Lage sein, jederzeit mit Kolleginnen und Kollegen sprechen zu können – unabhängig von ihrer jeweiligen Position und ohne Angst vor daraus entstehenden Nachteilen zu haben“, schreibt Catmull.

Kollaborative Führungskräfte schulen ihre Projekt-Teams auch in den effektivsten Kommunikationsmethoden, die sie für Feedback oder Ideen nutzen sollten. Die Führungskräfte führen anhand des Feedbacks dann eine positive Veränderung im Unternehmen herbei. Dadurch entwickeln die Projekt-Teams im Tagesgeschäft des Unternehmens ein Gefühl der Eigenverantwortung. Außerdem wird so die Zusammenarbeit in anderen Bereichen gefördert.

3. Kommunikationsprozess vereinfachen

Zusammenarbeit und Kommunikation gehen Hand in Hand mit erfolgreichen Projekt-Teams. Es ist letztlich unmöglich, einen kollaborativen, agilen Führungsstil zu verfolgen, wenn zwischen Einzelpersonen, Projekt-Teams, Vorgesetzten und Geschäftsführung Kommunikationshindernisse bestehen.

Damit kollaborative Führung funktionieren kann, musst du dein Projekt-Team mit effizienten Kommunikationstools ausstatten, die es den Mitgliedern erleichtern, Ideen auszutauschen, an Projekten zu arbeiten und Feedback zu wichtigen Fragen zu geben. Außerdem obliegt es dir, verschiedene Kommunikationsstile aufzuzeigen, die bei der Zusammenarbeit in verschiedenen Geschäftsfeldern eingesetzt werden sollen.

Bei kollaborativer Führung geht es um den Aufbau von Vertrauen

„Vertrauen entsteht nicht von heute auf morgen“, erklärt Lopp. „Vertrauen muss man sich verdienen. Man kann alles richtig machen und positive Erwartungen wecken, aber Vertrauen baut man nur durch die Konsequenz auf, die man im Umgang [und] bei der Zusammenarbeit mit dem eigenen Projekt-Team über viele Monate (oder sogar Jahre) an den Tag legt.”

Wenn du das tust und es deinen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Projekt-Teams ermöglichst, eine führende Rolle in deinem Unternehmen einzunehmen, kommen Vertrauen und Zusammenarbeit ganz von selbst und dein Unternehmen wird florieren. 

 

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