Delivery Hero ist die weltweit führende lokale Lieferplattform. In den letzten 13 Jahren hat das in Berlin ansässige Unternehmen ein globales Ökosystem aus Fahrer:innen, Restaurants, Geschäften und Partner:innen aufgebaut. Der hyperlokale Liefermarkt wird in den kommenden Jahren voraussichtlich seine Größe verdoppeln. Delivery Hero arbeitet Tag und Nacht daran, die Nummer eins zu bleiben. Dazu entwickelt das Unternehmen Marken, die bei den lokalen Märkten Anklang finden, und schafft gleichzeitig eine lebendige Unternehmenskultur. Slack spielt eine zentrale Rolle für die Zusammenarbeit und Kommunikation bei Delivery Hero. Mit 2,5 Millionen Kooperationen pro Tag ist es der Ort, an dem Projekte geplant, Entscheidungen getroffen und Erfolge geteilt werden.

„Die umfassende Integration von Slack in andere Tools optimiert Arbeitsabläufe und gewährleistet zudem den Zugriff auf Informationen, wodurch Silos reduziert werden und die Mitarbeitenden stets informiert und engagiert bleiben.“
Technologieoptimierung für mehr Produktivität
Ein rasantes Wachstum kann kompliziert sein. Delivery Hero musste schnell handeln, um ein globales Ökosystem zu schaffen – in Wirklichkeit Dutzende lokaler Ökosysteme, Stadt für Stadt. Dazu waren Übernahmen notwendig, was zwangsläufig dazu führte, dass das Unternehmen mit mehreren Systemen, Anwendungen und Prozessen konfrontiert wurde. Darüber hinaus gab es unterschiedliche Teams von Mitarbeitenden, für die eine einheitliche Arbeitskultur aufgebaut werden musste.
„Durch unsere Fusionen und Übernahmen kamen mehrere Marken mit jeweils eigenen Tools und Arbeitsabläufen hinzu. Das hat dazu geführt, dass die Mitarbeitenden plattformübergreifend suchen mussten, Zeit verloren und Schwierigkeiten hatten, wichtige Informationen zu finden, was wiederum die Produktivität beeinträchtigte“, so Kenneth Teng, Principal, People Communications bei Delivery Hero. „Als es an der Zeit war, die Bemühungen zu bündeln, stellten wir fest, dass zwar alle Slack nutzten, allerdings nur die nötigsten Funktionen. Ich wollte herausfinden, was wir noch alles damit machen können.“
Das Ziel war es, Slack als zentrale Plattform für die Kommunikation und die Zusammenarbeit im Unternehmen zu etablieren. Teng wollte die weit verbreitete Auffassung ändern, dass Slack nur ein Tool für die Kommunikation sei, und den umfassenderen Einfluss des Tools auf Projektmanagement und Produktivität demonstrieren. Um effektiv zu sein, musste Slack zur Arbeitsplattform für alle 44.000 Mitarbeitenden von Delivery Hero in rund 70 Ländern werden.
„Wir haben die Möglichkeit, durch Technologie produktiver zu werden. Damit Technologie jedoch ihr volles Potenzial entfalten kann, muss sie auch in vollem Umfang genutzt werden. Anstatt also verschiedene Funktionen aus unterschiedlichen Tools auszuwählen, wollten wir das volle Potenzial dessen ausschöpfen, was wir bereits hatten.“
„Eine meiner größten Herausforderungen bestand darin, unsere Mitarbeitenden und insbesondere die leitenden Führungskräfte davon zu überzeugen, dass alle Funktionen von Slack, wie Automatisierung, Canvases oder Listen, unsere Produktivität steigern werden.“
Bewährte Methoden etablieren und Erfolge teilen
Tengs Plan bestand aus zwei Teilen: Schulungen und Gewohnheiten.
„Wir hatten bereits viele Befürworter:innen von Slack, viele sehr aktive Benutzer:innen“, erklärt er. „Wir mussten einfach neue Gewohnheiten für unsere globale Belegschaft schaffen.“
Das Unternehmen arbeitete mit Slack zusammen, um ein individuelles Slack-Schulungsprogramm zu entwickeln. Damit sollten grundlegende bewährte Methoden für neue Benutzer:innen (Namenskonventionen, Tastenkombinationen, Tipps und Tricks) festgelegt und erfahrenen Benutzer:innen eine Roadmap für die Erprobung neuer Funktionen bereitgestellt werden. Mehr als 500 Mitarbeitende nahmen an der ersten Schulung teil.
„Für einen erfolgreichen Übergang ist es unerlässlich, alle einzubeziehen und individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen“, fügt er hinzu. „Dadurch, dass wir dies zu einem unternehmensweiten Projekt gemacht haben, konnten wir individuelle Anwendungsfälle und persönliche Erfahrungen austauschen. Das hat einen Dialog in Gang gesetzt. Wir sind alle daran interessiert zu lernen, wie wir Slack optimal nutzen können.“
Heute gibt es 2.400 Workflows in Slack und 70 integrierte Anwendungen.
Beschleunigung des Zugriffs auf umfangreiches Unternehmenswissen
Es gibt deutliche Unterschiede in der Arbeitsweise der Mitarbeitenden. Delivery Hero hat EmployeeGPT entwickelt, einen auf Retrieval Augmented Generation basierenden Bot, der in Slack integriert ist. Er durchsucht Dokumente plattform- und sprachübergreifend und ermöglicht es den Benutzer:innen, die benötigten Informationen innerhalb von Sekunden zu finden. Durch die Kombination von Daten aus Quellen wie Google Drive, GitHub und Confluence liefert er umfassende Antworten auf Nutzungsanfragen.
Dies, so Teng, sei das ideale Beispiel dafür, wie Slack die Produktivität steigern kann. Die von EmployeeGPT generierten Antworten waren bereits innerhalb des Unternehmens vorhanden – oft in Form von Newslettern oder Mitarbeitendenversammlungen –, aber sie waren in verschiedenen Sprachen oder Medien isoliert voneinander gespeichert.
EmployeeGPT verarbeitet mehrere Sprachen nahtlos und ist über Slack mit nur einem Klick universell verfügbar.
„Eine meiner Aufgaben ist es, das Effizienzpotenzial durch Automatisierung zu fördern“, erklärte Teng. „EmployeeGPT in Slack leistet genau das. KI und Automatisierung werden auch weiterhin neue Wege finden, um Zeit, Geld und Energie zu sparen.“
Neue Automatisierungsmöglichkeiten finden
In erster Linie sorgt Slack in einem schnelllebigen, globalen Unternehmen, das rund um die Uhr tätig ist, für eine effektivere Kommunikation. Die Teams bei Delivery Hero können einige Funktionen von Slack nutzen, um intern schneller und effizienter zu kommunizieren. Von Huddles über Canvas bis hin zu Listen können die Mitarbeitenden mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen.
Niklas Östberg, CEO von Delivery Hero, nutzt Slack nun, um alle Mitarbeitenden über neue Erfolge und Projektfortschritte auf dem Laufenden zu halten. Im Vergleich zu E-Mails ist die Interaktionsrate um 20 % gestiegen. Auch Ana Mitrasevic, Chief People & Sustainability Officer bei Delivery Hero, findet Slack besser geeignet, um Empathie aufzubauen und direkt mit den Mitarbeitenden zu kommunizieren.
„Es war immer wichtig, die Führungskräfte mit ins Boot zu holen, damit sie die Vorteile von Slack erkennen“, so Teng. „Das Feedback unserer Mitarbeitenden zeigt, dass sie es schätzen, über Slack direkt mit der Geschäftsleitung kommunizieren zu können. Als Unternehmen wollen wir schnell handeln können. Dafür müssen wir unseren Mitarbeitenden zuhören.“
Auf persönlicher Ebene, so Teng weiter, hilft Slack dabei, viele der alltäglichen, wiederkehrenden Aufgaben zu beseitigen, die vorher seinen Tag ausgefüllt haben. Er ist ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, Arbeitsabläufe zu automatisieren. Die Anerkennung von Mitarbeitenden erforderte beispielsweise das Durchforsten von Hunderten von Nachrichten und stundenlange Datenverwaltung. Heute gibt es einen einheitlichen Arbeitsablauf. Mehr Mitarbeitende werden für ihre tolle Arbeit anerkannt, und Tengs Team verbringt weniger Zeit mit dem Wälzen von Daten.
„Das bedeutet, dass ich mehr Zeit für andere Dinge habe. Slack hat mir definitiv dabei geholfen, produktiver zu sein.“













